Neue Beiträge zur Kenntniss der zoroastrischen Litteratur.
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Lobpreis ferner sei Dir, o Schöpfer, dass ich von dieser
Schöpfung sehe, dass dieser Himmel hoch, diese Sonne leuchtend
ist, dass dies Feuer roth brennt und Asche bringt, dass
diese Majestät des Königs und der Schatz des Besitzes unversehrt
ist, dass diese Erde Frucht trägt, dieses Wasser fliesst,
dass diese Bäume und Gehölze, Sträucher und Weiden wachsen,
dass dieses Weib gottesfürchtig, schöngesichtig und glänzend
ist, dass diese Söhneschar wohl gewachsen, süssredend, billigensund
lobenswerth ist, dass diese Freunde und Genossen, Brüder
und Verwandten glücklich sind, dass diese Freude erquickend,
das Denken angenehm, das Wollen gut ist. Und alles gehört
Dir, das blühende, der Nutzen, die Majestät, der Glanz und
das Gute in dieser Welt; und dem Reinen gereicht es zur
Hülfe und er besteht dadurch.
Das Paradies werde ihnen zu Theil, unsterblich gehe ihre
Seele zu ihm, er mache leicht den Gang zum Paradies. Und
den Vätern und Müttern, Brüdern, Schwestern, Verwandten,
meinen Freunden und Glaubensgenossen, die gelebt haben,
den Grossen — ihnen allen werde das Paradies zu Theil, ihnen
werde die Erde zu Theil, ihnen werden die guten Thaten der Erde
zu Theil. Und alles Denken, Sprechen und Handeln sei Gott
angenehm für diesen Gerechten, Frommen in dem Wandel der
Gläubigen. So sei es, so sei es durchaus/
Z. 4 lässt sich mit dem neupersischen ,hoch'
combiniren, wie Spiegel, Commentar, n, S. 684 gethan zu haben
scheint; vielleicht ist es nur eine falsche Transscription von
-*oo (sLco).
Z. 7,8 L-gJ Das erstere übersetze ich nach dem
Neupersischen als .Breite', das zweite halte ich für eine eigenthümliche
Transscription von -“>A> ,Länge'.
Z. 9 hier und S. 835, 14 steht für (ro«y?) von
der Wurzel tap\ davon S. 829, 21 ,mit Glanz begabt'.
Z. 10 ist hier der pazandische Vertreter von Auf
die Form des Wortes dürfte die Analogie von Einfluss
gehabt haben.