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Sachau.
Z. 5 y+MyXyi Diese Stelle ist Farvardin Yasht v. 156,
157; durch ein Versehen des Schreibers ist das eing'eklammerte
von gtaomdca bis nmdndt ausgefallen, während es in der Paraphrase
wiedergegeben ist.
Z. 9 ^5! wird auch ,dies Haus' geschrieben.
Ueber das Demonstrativ e verweise ich auf Spiegel, Huzv. Gr.
§. 80. Aus mittelpersischem pun e ddshtan ,dafürhalten, meinen'
ist neupersisches ^jjUitcXo entstanden.
Z. 11 au °h und allein ^ sind Transscriptionen
der als Dativzeichen verwendeten Präposition ir, s. Spiegel, Huzv.
Gr. §. 51. ,zur Hölle' kommt vor Spiegel, P. Gr. S. 156,
14 und 159, 9. Ebenso vertritt das zendische ; vgl.
Spiegel, a. a. 0. S. 158, 1 ^ mit Tradit. Litteratur
der Parsen, S. 311 (nr. 13) -*ü£ ^1
«i ,und über irgend etwas weinend.' Die
Uebersetzung der Negation md ist ausgefallen, und dadurch das
ganze sinnlos geworden, ^yJü'yy^ als Uebersetzung des baktrischen
gerezdnao ist von ^c^^(neupersisch (jJUuo^Y) abzuleiten.
Z. 12 ist wahrscheinlich Uebersetzung des
baktrischen myazdavan.
Z. 14 Joo Das zendische Hilfszeitwort wird
im Uzvaresh gelesen, also tk-y^o! tVo = jvi)
,ihr seid gewesen', s. Spiegel, Huzv. Gr., §. 106.
Z. 15 Ui yjö yjö Ueber die Bedeutung von yiL>
(vgl. S. 828, 7) kann kaum ein Zweifel walten; es entspricht
baktrischem da.reghdjiti, ,lange lebend' (zandisch -*ü^
Yayna 9, 66). Auffallend bleibt aber die Transscription \y?j, während
es S. 837, 2 richtig durch wiedergegeben ist. Das
folgende Ui yj>£> (ebenso S. 823, 34) dürfte nicht mit baktrischem
dareglidyu (-‘ore "* Ya^na 28, 6), sondern mit zendischem
nyta (patüi) ,Kraft' zu combiniren sein; vgl. Spiegel,
Commentar II, S. 22, 107, 281, 327. Man müsste dann annehmen,
dass hier wie in und u durch a
transscribirt sei.
jjLfioLo Es ist schwer die Bedeutung des gar nicht seltenen
^ U»Lc rtn(s. S. 822, 4. 15; 823, 34; 829, 29 yS ^UoU)