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Sachau.
Verehrung, Lob und Preis, Ausübung des Reinen und Guten
mögen sie bringen zum Schöpfer Ormazd und den Ainshasfands,
Mögen sie (nicht) über irgend etwas weinend fortgehen aus
diesem Hause von uns allen, die wir Ormazd-Verehrer
sind/
Ihr, die ihr Myazd opfert, jeder einzeln, Mann für Mann,
jeder besonders, die Ihr bei dieser Anbetung, diesem Opfer
und Lobpreis mit allen gemeinschaftlich gehandelt, jeder, der
Weib und Kind hat, möge mit langem Leben, mit lange dauernder
Kraft existiren; jedem, der solche nicht hat, möge Gott
sie erschaffen. Bis zu 150 Jahren und nach 150 Jahren ununterbrochen
bis zum siegreichen Siyoshäns existire das Geschlecht.
Ihr, o Gläubige, seid beständig in Freude und Festlichkeit,
und es sei Euch Haar auf dem Haupt, Wein und Becher in
der Hand, im Arm, liebliche Töne im Ohr, Freundesfreude
in Eurer Versammlung. Den Gläubigen sei zu eigner
Befriedigung Freude am Schaffen und Wirken, das auf das
schnellste geschehen muss, bis dass komme jener Mann,
der Ordner der Gerechtigkeit, der Reformator der Welt, der
Vollbringer reiner Thaten, der Mann Oshedar, Sohn des Zartusht,
und Peshöten, Sohn des Gushtasp und Bahräm der Starke.
Schnell kommen sie herbei zur Offenbarung des Gesetzes, eilen
herbei zur Gerechtigkeit des guten Gesetzes.
Mit Ormazd, dem erhabenen, sei das Gesetz verbunden.
Der Zustand guten Gesetzes, guter Herrschaft möge im Lande
Eran zunehmen. Den Gesetzesträgern komme Gutes vom Gesetz
bis zu dem Kommen jenes Mannes, des Ordners der Gerechtigkeit,
des Reformators der Welt, des Vollbringers reiner
Thaten, des Mannes Oshedar, des Sohnes Zartusht’s, und Peshoten’s,
des Sohnes Gushtäsp’s und Bahräm’s, des Starken.
Das Gesetz des gesegneten Königs mache die Zeit zugleich
über alle guten, rechtgläubigen, mit dem Kusti bekleideten in
den sieben Theilen der Erde günstig und von gutem Zeichen.
Sie seien unterthan dem Erhalter, dem Ernährer; die bösen
seien unterthan dem schlagenden, dem vernichtenden, damit
die Guten Befriedigung erlangen.