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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

Neue  Beiträge  zur  Kenntniss  der  zoroastrisclien  Litteratur.

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handelt,  indem  sie  t  schrieben,  wo  es  sich  an  einen  consonantisch,
  d,  wo  es  sich  an  einen  vocalisch  auslautenden  Stamm
anschliesst.

paitiraoca  muss  hier  wie  Z.  8  in  Analogie  mit
^  & e £ en  c ^ en  späteren  Sprachgebraueh  adjectivische
Bedeutung  haben.

Z.  3  Im  Zand  wird  qdrenanh  durch  qarenonhvant
durch  wiedergegeben;  im  Uzväresh  werden  an  deren
Stelle  s  (das  auch  -‘oW  vertritt)  von  der  Wurzel  qar  und
gelesen.
Z.4  «Xaj  Das  s  ist  Transscription  für  die  mehrfach  erklärte
(Spiegel,  Huzv.  Gr.,  S.  129;  Haug,  Essay  on  Pahlavl,  S.  114)
und  noch  immer  unerklärte  Nominalerrdung  “o,  xXb  “ojci,  x5^lj|

S.  813,  5-*oyr;  ebenso  S.  814,23  s^tjucob^,  s^ldo^,
S.  822,  25  x.oOyo,  xjLojiys
Z.5  L-c  Das  £  ist  Transscription  für-“,  —  ygf  oder  -»g,
S.  835,  19;  830,  3  v.  u.;  834,  21;  836,  4  ^-c-L-c  (<\3 j t)  neben
r u  .  Das  letztere  ist  wahrscheinlich  hamäica  zu  lesen,  wie
S.  834,  8  tazliäi  für  -*oy>e^>,  wakhshäish  für
to jj üo-")  Ueber  eine  ähnliche  Verwendung  des  g  in  der  Umschreibung ­
  baktrischer  Texte  s.  meine  Contributions,  S.  44.

}  0
Eine  Form  (zur  Bildung  vg-l.
kann  ich  nicht  belegen;  dagegen  Bundehesh  49,  6  -•öJ'f’fO  nei
9
Z.  6  (Jwl  Ueber  diese  und  die  verwandten  Wörter  4er  w  -*oer
u.  s.  w.,  vgl.  Spiegel,  P.  Gr.,  §.  53;  Huzv.  Gr.,  §.  76;  Haug,
Pahlavi  Päzand  Glossary,  S.  51.  Die  gewöhnliche  Transscription
ist  avam,  avash,  während  hier  Panama  das  w  (p)  vertritt;
«J  829,2.  18;  ^b!  822,  18.  19;  ^Ut  814,  24.  Das  Pronomen ­
  nach  f]K  hat  die  Bedeutung  eines  Casus  rectus  wie
obliquus;  das  Glossar  erklärt  S.  3,  3  K.l  (jit
Z.  7  sB’  Es  herrscht  in  diesen  Texten  eine  grosse  Unsicherheit ­
  in  Bezug  auf  die  Setzung  der  Partikel  ^  ,und‘,  da  die
Mehrzahl  der  Wörter  am  Ende  ein  i  hat  und  dies  bei  einer
nicht  sehr  sorgfältigen  Trennung  der  Wörter  oft  an  den  Anfang ­
  des  folgenden  Wortes  versetzt  wird;  ausserdem  wird  es
            
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