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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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Phillips.

toria ofi  mit  dem  Kranze  und  zwar,  indem  sie  stehend  denselben
darreicht,  findet  sich  ausserdem  nur  auf  einer  andern  Münze
mit  der  Legende  Tsecdo,  die,  da  sie  auf  dem  Reverse  das
Bild  eines  Elephanten  hat 1 ’ 7 ,  wohl  auch  einer  südlichen  Gegend ­
  angehören  dürfte.  Während  Victoria,  Herkules  und
Sphinx  nach  dem  Süden  zu  weisen  scheinen  wird  man  mit  dem
saguntinischen  Schiff  an  die  Ostküste  Hispäniens  versetzt.
Der  hier  vorkommende  Name  Ptar  oder  Ptarqi,  mit  welchem
die  südgallische  Stadt  Baeterrae  gemeint  ist liS ,  lässt  vermuthen,
dass  die  Volksgemeinde,  welche  hier  mit  Ilaalaio  angedeutet
wird,  ebenfalls  am  mittelländischen  Meere  zu  suchen  sei;  dies
würde  auf  die  Laeetani  zutreffen  und  es  könnten  die  mit  jenem
Namen  versehenen  Münzen  vielleicht  Baitino,  der  Hauptstadt
dieses  Stammes  zuzuschreiben  sein.  Endlich  ist  hinsichtlich
der  Triquetra  zu  bemerken,  dass  diese  zwar  keinen  ganz
sicheren  Anhaltspunkt  bietet,  dennoch  lässt  ein  Umstand  doch
eine  Vermuthung  zu;  das  äusserst  hässliche,  vornehmlich  durch
das  hervorragende  Kinn  entstellte  Antlitz  des  auf  den  betreffenden ­
  Münzen  abgebildeten  Kriegers  stimmt  genau  mit  demjenigen ­
  überein,  welches  sich  auf  der  dem  bätischen  Iliberis
angehörigen  Münze  befindet 69 .  Von  den  Abbildungen  auf  den
Münzen  bleiben  demnach  für  die  Laeetani  nur  diejenigen  des
saguntinischen  Schiffes  übrig;  zu  demselben  Resultate  dürfte
aber  auch  eine  genauere  Prüfung  der  Legenden  führen;  nur
diese  lauten  Ilaalo,  in  allen  übrigen  fehlt  das  zweite  1.  Hiernach ­
  dürfte  es  scheinen,  als  ob  der  Name  Laletani  doch
nicht  ganz  unberechtigt  sei.  Welchem  Orte  oder  welchen
Orten  die  übrigen  Münzen  angehören,  ist  schwer  zu  entscheiden;
vergleichen  ist:  Zobel  a.  a.  0.  S.  341.  S.  349;  ferner:  PI.  X.  3  auf
dem  Averse  mit  der  Legende  L.  Terentius  Bopo;  auf  dem  Reverse  ein
über,  dem  eine  Schlange  die  Vorderfüsse  umwindet  und  in  den  Kopf  beisst,
unterhalb  mit  der  Legende  L.  Nunüt.  Boro,  oberhalb  ein  unlesbares
Wort;  XIII.  7.  8.  L.  1  —  14.  LXY.  3.  LXXVI.  11.,  deren  Deutung  wir
nicht  versprechen  wollen.  —  Bei  Boudard  ist  keine  Münze  mit  dem
Herkuleskopf  anzutreffen.
00  Boudard  a.  a.  0.  PI.  XII.  13.  —  Lorichs  a.  a.  O.  PI.  LXVII.  3.  4.  5.
oi  Boudard  a.  a.  O.  PI.  XII.  12.
08  S.  die  Abhandlung:  Prüfung  des  iberischen  Ursprunges.  S.  G4.
6!)  Man  vergleiche  Lorichs  LXVII.  1  mit  2,  mit  LXXVI.  12,  auch  mit
LXVII.  3  u.  4,
            
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