lieber den iberischen Stamm der Indiketen und seine Nachbarn.
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Legende bietet. Der nach dem n zu ergänzende Vocal würde,
da Avienus den benachbarten Fels nicht Toninita, sondern Tononita
rupes nennt, wohl eher ein o als ein i sein, ausser wenn
jenes etwa durch ein nachfolgendes i verdrängt wäre. Zum
Vergleiche mit diesem Tono bietet sich sogleich der hispanische
Städtenamen Tono-briga, allenfalls auch T&ne-brica und
Tene-brium, weniger Tunto -briga. Compositionen, die freilich
wegen des keltischen -briga als hybride erscheinen, wogegen
TonoTcs eine sicherlich echt iberische ist.
Viel grössere Schwierigkeit bietet das auf Tono folgende
zweite Glied T c s. Hiermit sind zunächst einige andere Legenden
zu vergleichen, die wir unter den Ziffern, welche ihnen
in der Abhandlung über das iberische Alphabet gegeben worden
sind, aufführen, nämlich:
Leg. 162: Il'Yok
Leg. 165: I7Tocs
Leg. 167: ll'Vocscn.
Diese drei Legenden, von denen die eine die andere vervollständigt,
geben zunächst der Vermuthung Raum, dass auch
in T o ii o T c s der nach T zu ergänzende Vokal ein o sein dürfte
und wir hätten in Parallele mit I7To ein Tono'Yo. in der
ersten der obigen Legenden tritt aber noch das k und in der
zweiten wie in TonoTocs, das cs = ks hinzu, in der dritten
auch noch das bekannte Suffix -cn, so dass hierin also die vollständigste
Uebereinstimmung mit TonoTocscn herrscht. Demgemäss
ist die Schwierigkeit der Namenserklärung in dem
Gliede -cs. Vergleicht man die zweite und dritte dieser Legenden
mit der ersten, so erscheint in IlTok das k nicht als
zum Gliede To gehörig. Ist nun dieses k selbst schon ein
(unvollständiges) Suffix? Ziehen wir noch einige andere Legenden
herbei:
Leg. 166: Il'Vokmboiocn
Leg. 168: Il'Yokmplidin.
Beide stimmen mit einander in den ersten sechs Zeichen überein;
boio-cn ist vermuthlich der Name der im Itinerarium
genannten und im vierten Jahrhundert als ein Bisthum erscheinenden
Stadt Baio(ca) mit dem Suffix -cn, welches sich vielleichtin
-c(a) erhalten hat. In Leg. 168 ist plidin aller Wahrscheinlichkeit
nach der Stammname des keltiberischen Pelendones.