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Phillips.
Göttin überall beförderten 34 , ganz von Rhodus ab nach einer
andern Richtung hin.
B. Emporium.
a. Lage der Stadt.
Ueber diese Stadt, das heutige Ampunas, fehlt es nicht
an Nachrichten; Schriftsteller, Inschriften und Münzlegenden
geben Kunde von ihr. Die Griechen nannten diese Handelsstadt
’E[Mtäpisv, die Römer Emporium, nachmals gewöhnlich
Emporiae. Die Stadt war nicht unmittelbar am Meere belegen,
sondern an einem Flusse unfern von dessen Mündung. Avienus,
der diese Gegend am Eingehendsten beschreibt, nennt den
Fluss Anystus 3fl , Mela 30 hingegen Clodianus, wohl der heutige
Muga. Etwas oberhalb davon hat sich durch das Zusammenströmen
mehrerer kleiner von den Pyrenäen herabkommender
Flüsse ein Bassin gebildet, welches Müllenhoff 37 passend ,HafP
nennt. Avienus sagt davon:
stagnum inde Toni montium in radicibus
Tononitaeque attollitur rupis jugem
per quae sonorus solvit aequor spumeum
Anystus amnis et salum fluctu solvit.
Mit der Tononita rupes sind wohl die nach jenem Haff sich
herabsenkenden Berge, vielleicht der Felsen gemeint, der sich
vor Rosas erhebt. Zu diesen Nachrichten sei noch hinzugefügt,
dass Strabo erzählt 38 , die erste emporitanische Niederlassung
habe auf einer Insel stattgefunden und dass dieser Theil Emporiums
die ,alte Stadt' genannt werde. Es ist nun die fast
einhellige Ansicht der Schriftsteller, dass dieses Emporium,
welches seit dem vierten Jahrhundert vor Christus erwähnt
wird, eine massaliotische Colonie gewesen sei. Insbesondere
erwähnt Livius, dass der ältere P. Scipio im zweiten panischen
Kriege im Jahre der Stadt 536 (218) hier mit seinem
Heere landete 39 . Auch Cato kam auf seinem spanischen
34 Strabo. IV. 1. §. 4. p. 148. sq.
35 Avien. Ora marit. v. 544.
36 Mela. 1. c.
37 Müllenhoff, deutsche Alterthumskunde. Bd. 1. S. 175.
33 Strabo. III. 4. §. 8. p. 132.
33 Liv. XXI. 60. §. 2.