Uebor don iberischem Stamm der Indiketen und seino Nachbarn.
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Er bemerkt, dass die Edetaner das Küstenland südlich vom
Ebro und in geringerer Zahl auch noch ein Stück davon im
Norden des gedachten Flusses einnehmen; von da ah bis zu
den Pyrenäen wohnten dann die Indiketen und zwar aus vier
Stämmen bestehend s . Da kein anderer Schriftsteller dieser
Eintheilung gedenkt und mit ihr höchstens eine nähere Zusammengehörigkeit
einiger kleinerer Völkerschaften, etwa der
Cossetanier oder Cessetanier, der Läetaner und Ausetaner angedeutet
wird, so glauben wir dieselbe nicht weiter berücksichtigen
, sondern die Indiketen im eigentlichen Sinne des
Wortes zunächst und ausschliesslich ins Auge fassen zu sollen.
Das Land dieser Indiketen war von nur geringem
Umfange, indem es von den Pyrenäen, von dem heutigen
Vorgebirge Creus, längs dem Meere wohl bis zum Sambroka 0
oder Albaflusse 10 aber nicht weit in das Innere der Halbinsel
sich erstreckte. Dasselbe hatte mehrere Städte aufzuweisen,
darunter eine, welche nach dem grossen Binsenfelde am Fusse
der Pyrenäen den Namen Juncaria führte. Wichtiger als sie,
die nur in dem Itinerarium Antonins als Station erscheint u ,
sind hier zwei griechische Colonien an dem Meere, nämlich
Rhoda und Emporium. oder Emporiae; neben ihnen wird noch
Cinniana 12 genannt.
Zur Erklärung des Namens der Indiketen bieten sich
wenige und nur entfernte Anhaltspunkte; wir stellen sie kurz
zusammen. Es gab in Hispanien zwei Städte, welche Intihili
hiessen, von denen die eine 13 bei den Edetanern, die andere 11 in
8 Strabo 1. c. §. 1. p. 129. Uebrigens muss bemerkt werden, dass es an
der betreffenden Stelle des Strabo nicht an Varianten mangelt, z. B. dass
an der Stelle des Namens der Edetaner auch AiXstavoo? gelesen wird.
S. unten II. f.
8 Ptol. 1. c. p. 120; 28. An diesem Flusse scheint eine Stadt, Sambrucula
belegen gewesen zu sein, wenigstens bietet eine bei Cliaves gefundene
Inschrift (Hübner, Inscr. Hisp. Lat. n. 248) den Gentilnamen Sambruculensis.
ln Nach Ukert, Geographie der Griechen und Römer. Bd. 2. Abth. 1. S.
892 wären beide identisch.
11 Itin. Anton, p. 890 u. 397.
12 Itin. Anton, p. 397; findet sich auch auf der Tabula Peuting.
13 Itin. Anton, p. 399. — Geogr. Rav. V. 3.
11 Liv. XXIII. 49. §. 12,
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