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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

TJeber  die  Sammlung  der  aufgelesenen  Blätter  des  Fusang.

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ter‘  der  Worte  1  von  so  unermesslicher  Zahl  und  tiefer  Färbung ­
  noch  nicht  gesehen  habe.  Das  ganze  Werk  besteht  aus
fünfunddreissig  Bänden,  von  denen  dreissig  auf  den  eigentlichen ­
  Inhalt,  einer  auf  den  Index,  einer  auf  die  Stammbäume
der  als  Gewährsmänner  oder  Verfasser  angeführten  Personen
und  drei  auf  Gegenstände  kommen,  über  welche,  da  der  Schluss
dem  Verfasser  nicht  zugänglich  geworden,  noch  nichts  gesagt
werden  kann.
Was  den  Inhalt  betrifft,  so  besteht  derselbe  aus  mehreren
hundert  bisweilen  kurzen,  öfters  aber  auch  sehr  umfangreichen
Aufsätzen,  die  zum  grossen  Theile  Nachrichten  von  dem  japanischen ­
  Hofe  und  den  Würdenträgern  des  Reiches.  Von  dem
in  ihnen  behandelten  Gegenständen  mögen  hier  nur  beispielsweise ­
  einige  angegeben  werden:  Einleitungen  zu  einer  grossen
Menge  von  Gedichtsammlungen.  Einleitungen  zu  einzelnen  altjapanischen ­
  Gedichten.  Erzählungen  aus  dem  japanischen  Hofleben, ­
  die  unter  dem  Titel  J  ije-no  atsume-no  uts
(in  den  Sammlungen  des  Hauses  enthalten)  angeführt  werden.
Tagebücher  denkwürdiger  Unternehmungen  aus  den  Provinzen
und  Districten.  Geschichte  von  Provinzen  und  Districten.  Nachrichten ­
  von  Tempeln.  Erlebnisse  und  Meinungen  von  Bonzen.
Schreiben  an  den  Kaiser  gerichtet.  Schreiben  und  Worte,  von
dem  Kaiser  an  einzelne  Personen  gerichtet.  Die  erhabenen
Vorschriften  von  Kumo-I.  Die  Geschichte  des  Besuches  des
Palastes  des  grossen  Gottes  von  Ise.  Die  Geschichte  des
weissen  Falken.  Glänzende  Reden.  Einleitung  zu  dem  grossen
Spiegel.  Einleitung  zu  dem  Wasserspiegel.  Nachschrift  zu
dem  Tagebuche  des  seidenen  Mantels.  Die  Begebenheiten  von
Sumi-josi.  Die  Geschichte  der  Verbrechen.  Die  Geschichte
der  Fichten  von  Kara-saki.  Die  Wachtel.  Der  Sand  des  Meeresufers. ­
  Die  Ereignisse  in  Nani-wa  (O-osaka).
Alles  in  dem  Buche  Enthaltene  ist  in  sehr  flüchtigem  und
grosse  Abwechslung  zeigendem  Firakana,  gemischt  mit  Wörtern
in  chinesischer  Pflanzenschrift,  geschrieben.  Die  Sprache  ist
fast  ohne  Ausnahme  rein  japanisch,  chinesische  Wörter  kom-1
  Der  jetzt  nicht  mein-  übliche,  eigentlich  poetische  Ausdruck  fEe
Koto-no  fa  ,Blätter  der  Worte“  ist  dem  gewöhnlichen  )YMz
,Wort“  zu  Grunde  gelegt.

Koto-ba
            
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