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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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von  der  Art  sind,  dass  sie  selten  mit  Sicherheit  japanisch  gelesen ­
  werden  können,  glaubte  der  Verfasser,  von  den  angedeuteten ­
  Auseinandersetzungen  eine  weitgehende  Bereicherung  der
bezüglichen  philologischen  Kenntnisse  erwarten  zu  dürfen.  Als
daher  vor  ungefähr  dritthalb  Jahren  eine  k.  k.  Expedition  nach
Ostasien  entsendet  wurde  und  Aufträge  von  Seite  der  kaiserlichen ­
  Akademie  der  Wissenschaften  übernahm,  war  es  auch
dieses  Werk,  hinsichtlich  dessen  eine  Nachforschung  als  wünschenswert ­
  bezeichnet  wurde.  Der  Leiter  der  wissenschaftlichen ­
  und  commerziellen  Abtheilung  der  Expedition,  Herr
Ministerialrat  Dr.  Karl  Ritter  von  Seherzer,  dessen  grosser
Güte  und  Umsicht  es  zu  verdanken  ist,  dass  die  von
der  Akademie  ausgesprochenen  Wünsche  mehr  als  vollständig ­
  erfüllt  wurden,  hat  zwar  nicht  dieses  Werk,  wohl  aber
ein  anderes,  das  oben  zuerst  genannte,  das  einen  ähnlichen, ­
  etwas  längeren  Titel  führt,  vor  kurzer  Zeit  aus  Japan
erhalten.
Der  Verfasser,  der  die  betreffende  Sendung  nach  deren
Ankunft  durchsah,  erkannte  bei  dem  ersten  Blick  den  hohen
Werth  dieses  Werkes,  obgleich  er  in  den  wenigen  Augenblicken, ­
  die  ihm  gegönnt  waren,  den  ganzen  Inhalt  desselben
nicht  ermessen  konnte.  Durch  die  besondere  Güte  Sr.  Excellenz
des  Herrn  Präfekten  der  k.  k.  Plofbibliothek,  in  deren  Besitz
die  Sendung  gelangte,  wurde  gestattet,  dass  er  wenigstens  die
ersten  Bände  noch  vor  Aufstellung  der  Bücher  ausnahmsweise
geliehen  erhielt.  Es  waren  drei  Bände  Text,  ein  Band  Index
und  ein  Band  mit  Stammbäumen.  Da  die  Angaben  über  die
Veröffentlichung  und  das  Jahr  der  Drucklegung  vermuthlich  erst
am  Schlüsse  des  Werkes  Vorkommen  und  dieser  nicht  zur
Hand  ist,  müssen  Mittheilungen  hierüber  einstweilen  unterbleiben. ­
  Aus  den  wenigen  zu  dem  Index  gehörenden  Worten
geht  jedoch  hervor,  dass  dieses  ^  siü  oder  atsume  (Sammlung) ­
  ungefähr  um  dieselbe  Zeit  wie  die  Sammlung  der  zehntausend ­
  Blätter,  also  im  achten  Jahrhunderte  unserer  Zeitrechnung, ­
  als  die  Buchdruckerpresse  noch  nicht  eingeführt  war,
dem  damaligen  Kaiser  von  Japan  überreicht  wurde.  Es  wird
dabei  gesagt,  dass  seit  der  Zeit,  wo  man  mit  ausgewählten
Sammlungen  begonnen,  man  aufgelesene  und  gesammelte  ,Blät-
            
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