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von der Art sind, dass sie selten mit Sicherheit japanisch gelesen
werden können, glaubte der Verfasser, von den angedeuteten
Auseinandersetzungen eine weitgehende Bereicherung der
bezüglichen philologischen Kenntnisse erwarten zu dürfen. Als
daher vor ungefähr dritthalb Jahren eine k. k. Expedition nach
Ostasien entsendet wurde und Aufträge von Seite der kaiserlichen
Akademie der Wissenschaften übernahm, war es auch
dieses Werk, hinsichtlich dessen eine Nachforschung als wünschenswert
bezeichnet wurde. Der Leiter der wissenschaftlichen
und commerziellen Abtheilung der Expedition, Herr
Ministerialrat Dr. Karl Ritter von Seherzer, dessen grosser
Güte und Umsicht es zu verdanken ist, dass die von
der Akademie ausgesprochenen Wünsche mehr als vollständig
erfüllt wurden, hat zwar nicht dieses Werk, wohl aber
ein anderes, das oben zuerst genannte, das einen ähnlichen,
etwas längeren Titel führt, vor kurzer Zeit aus Japan
erhalten.
Der Verfasser, der die betreffende Sendung nach deren
Ankunft durchsah, erkannte bei dem ersten Blick den hohen
Werth dieses Werkes, obgleich er in den wenigen Augenblicken,
die ihm gegönnt waren, den ganzen Inhalt desselben
nicht ermessen konnte. Durch die besondere Güte Sr. Excellenz
des Herrn Präfekten der k. k. Plofbibliothek, in deren Besitz
die Sendung gelangte, wurde gestattet, dass er wenigstens die
ersten Bände noch vor Aufstellung der Bücher ausnahmsweise
geliehen erhielt. Es waren drei Bände Text, ein Band Index
und ein Band mit Stammbäumen. Da die Angaben über die
Veröffentlichung und das Jahr der Drucklegung vermuthlich erst
am Schlüsse des Werkes Vorkommen und dieser nicht zur
Hand ist, müssen Mittheilungen hierüber einstweilen unterbleiben.
Aus den wenigen zu dem Index gehörenden Worten
geht jedoch hervor, dass dieses ^ siü oder atsume (Sammlung)
ungefähr um dieselbe Zeit wie die Sammlung der zehntausend
Blätter, also im achten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung,
als die Buchdruckerpresse noch nicht eingeführt war,
dem damaligen Kaiser von Japan überreicht wurde. Es wird
dabei gesagt, dass seit der Zeit, wo man mit ausgewählten
Sammlungen begonnen, man aufgelesene und gesammelte ,Blät-