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M u s 8 a f i a.
a — e 3. Ind. abaja
„ amazza
„ baratta
„ batta
Conj. abeja
„ amezza
„ baretta
,, betta
ciappa „
manda „
pianz „
chesca (§. 9) „
arsclielda „
guerda „
pega „
seZva „
armerta „
god „
incörna „
cieppa
menda
pienza 1
chesca
arsclielda
guerda
pega
selva
armirta
göda
incörna
260. Wie ist nun diese Erscheinung, nach welcher im Masc.
Plural und im Conjunctiv der betonte Stammvocal mehr geschlossen
lautet als im Singular und im Indicativ? Was den Plural betrifft,
so findet ein Wechsel des Tonvocals auch in anderen
Idiomen statt. Im Rumänischen hängt derselbe mit allgemeinen
Lautgesetzen zusammen und bietet Nichts besonders Bemerkenswerthes.
Für das Churwälsche und Neapolitanische ist Diez II 2
56, Anmkg., nachzusehen. Diez ist auch geneigt, den Vorgang
durch Einfluss rein lautlicher Verhältnisse zu erklären,
und nur für das Churwälsche fügt er die Frage hinzu, ob der
Wechsel zwischen Diphthong im Sing, und einfachem Vocale
im Plurale nicht in dem Bestreben seinen Grund habe, ,den
Unterschied beider Numeri deutlicher hervortreten zu lassen'.
Dies wäre also ein flexivischer, dinamisclier Vorgang, welcher
aber doch, wie in abgeleiteten Sprachen nicht anders möglich,
seine erste Quelle in der wechselseitigen Beziehung der
Laute gehabt haben muss. Und so wird es sich auch bei der
in Rede stehenden Erscheinung im Romagnolischen verhalten.
Das bestimmende Moment ist aber mit voller Sicherheit nicht
anzugeben. Man wird kaum irren, wenn man für den Plural
1 Die Verbindung enCons wird, wie gewöhnlich, von Morri unbezeichnet
gelassen; es wird hier wohl (nasales) e gehört werden.