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M u s ö a f i a.
int aus intus gedeutet wird. Mau bemerke auch int ste, int
sta = in questo, in questa, wo allerdings in unserer Mundart
zwischen n und s sich Dentalis einschieben konnte ’.
23G. Der unbestimmte Artikel erscheint in der Form un, fern.
na, während unus als Nümeralis oder Pronomen, also im prägnanten
Sinne on, ona lautet: un libar; parle cun on. Im ersten
Falle ist es ein Procliticon; unbet. u bleibt u oder kann abfallen;
im zweiten hat das Wort seinen eigenen Accent und
verändert daher ü vor n regelrecht in o (§. bO).
N o m i n a.
Genus.
237. Die ausdrucksvolle Endung -a wird für Feminina der
indifferenten -e sehr häufig vorgezogen. Subst.: böta (botte),
burazna (borragine), Sva (ape), fSlsa (felce), felza (falce), furnesa
(fornace), l'enta (lente), p'esta (peste), polsa (pulce), pomsa
(pomice), radisa (radicer), treva (trave)' 1 . Adjectiva: dolza,
fazila, forta, granda; Suff, -antem, -entern: almdanta, slagnanta.
Pluralbildung.
238. Masculinum. Da jeder auslautende Vocal, mit Ausnahme
von a, wegfällt, so müssten Singular und Plural im Masculinum
immer gleich lauten. Diese Identität wird jedoch
durch einen Wechsel in dem Tonvocal je nach dem Numerus
beschränkt. Und zwar verändert sich selten die Qualität des
Vocals; gewöhnlich besteht der Unterschied blos in der Nüancirung
eines und desselben Yocals, wodurch die Erscheinung
an Feinheit wesentlich gewinnt.
Das Gesetz kann kurz so formuliert werden: im Plurale
wird der Stammvocal um eine Nüance mehr geschlossen ausgesprochen
als im Singular.
239. Die dabei betheiligten Yocale sind a, e, n; da i
und u, welche überhaupt unter dem Accente nur selten sind,
1 Im Imol. und Rimin. kann in, ’n verschwinden: imol: ul mande tla so
pussiön, tVavsine (nelV avvicinarsi); rimin. l’andase ’t'una zitta (ando in
una cittd), mittii un anel tel deda (mtttetegli un anello nel dito).
2 rimin. fäma, perta.