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Mnssafia.
184. Aus demselben Grunde kann sich m vor Labialen einschieben:
imputeca impugnon nb. ip. up., wo übrigens Einmischung
des Präfixes im kaum zu verkennen ist (§. 72), dann
in lumberda nb. lab.
N.
185. Wird zu l: anlautend in lomina nb. nom. 1 ; ursprünglich
inlautend in limella = it. animella ,Kalbsdrüse'; noch immer
inlautend in calonich, culumeja nb. neun., filusumeja nb. fisun.,
Idiotismen die zumeist auch im Toscanischen zu belegen sind.
Ueber n zu rn siehe §. 182.
186. Mouillirung vor einfachem i in di-gniscus (naseoso).
187. iV wird vor Consonant eingeschoben. Zuerst in inserb
nb. aserb (acerbo), inste (estate), instess (ist’ipsum), instoria, instozia
nb. astuzia, inzetta (eccetto); überall allerdings unter
dem Einfluss des Präfixes in; es ist aber doch zu bemerken,
dass dieser Einfluss besonders vor Sibilanten sich wirksam
zeigt. A-tich in rincrejazion und intropich, Idiotismus nb. idropich,
mischte sich wohl in ein.
188. Anders geartete Beispiele sind:
vor s, z: enunsü enunsanza (conosc-iuto, enza), gmins'eU (gom-icello
it. gom-it-olo); apunze nb. apuze (appoggiare), barbunzel
nb. bariuz. (barbozzale ,Kinnkette am Zaume'),
imbinzion nb. ambizios, manzedga ,Brachfeld' (maggiatica),
sdanzds nb. sdazzes (,sich hin und her bewegen,
um sich mit den Kleidern zu kratzen, sich
wie ein Sieb schütteln', von setaceus)
„ c, g: sanemstan nb. sacr.; angunfja nb. ag., parangon nb.
paragon 2 .
189. Prothetisches n wie im Alttosc. niscire = nscire findet
sich in arnissi = riuscire. Es kommt auch die Form riusci
vor, der aber jedes mundartliche Gepräge abgeht 3 .
190. Dass n vor Consonant und zwar nicht blos vor l,r
sondern auch vor g, s, z gerne ein d zu sich nimmt, ist schon
bemerkt worden; §§. 100, 118.
1 fori, lova ,Neuigkeit 1 = nova.
2 imol. anandra, zenzel = zizyphnvi, wo auch das betonte 6 zu bemerken
ist gegen it. giüggiolo, frz. jujv.be.
3 Abfall von n: forliv. inen (innanzi) nb. Utens, gnit (•niente). Eben so in
anderen Untermundarten.