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Mnssafia.
it. moccio den Stamm muc- erkennen darf, so haben wir ein
Beispiel der Einschiebung von r zwischen Vocal und Gutturalis.
Nach sp findet sich r eingeschoben in vespra oder
vrespa (so in zahlreichen anderen Mundarten). In frosna kann
eingeschobenes l zu r (§. 161 u. 170) oder selbstständige
Einschiebung von r vorliegen. Italienischem cortina entspricht
neben curtina auch cultrena, worin man eher r zu l und ti zu
tri, als vt, zu tr und Einschiehung des l erblicken würde ; indessen
mag, da das Wort zunächst ,Bettvorhang' bedeutet, Einmischung
von coltrice statt gefunden haben.
178. Metathese des r ist, wie überall, häufig und zwar
nach folgenden Formeln:
a) Muta (oder Spirans) zieht r zu sich:
Zwischen zwei Sylben:
1. MutaVoc — MutaRVoc = MutaRVoc — MutaVoc:
adruve (adoprare), cruvi crövar scrum (coprire), froda frude
(fod’ra foderare), pre (petra preta).
Innerhalb derselben Sylbe:
2. MutaVocR — MutaRVoc: trövd (turbidus).
1. und 2. finden sowohl in betonter als in tonloser Sylbe statt.
b) R entfernt sich von der Muta oder Spirans:
Zwischen zwei Sylben :
3. Voc-MutaRVoc — VocR—MutaVoc.: arvi (aprire).
Innerhalb einer Sylbe:
4. MutaRVoc = MutaVocR und zwar:
Muta RA ■= Muta AR: gardella gardezz (grat-ella, iccio),,
garn-e-, i (gran-ata, ire)
MutaRU — MutaUR: burnl nb. brüni, sburdacle nb.
sbrudacle (s-brod-acbhiare), gurpon
sgurponer (groppone s-groppon-are),
scurten nb. senden (s.crutinio).Cursacir,Kreuzträger'
von
cruc--, es kommt auch die Form
cusicir vor (rs — s); was -acir
-icir bedeutet ist mir nicht klar.
3. und 4. kommen nur in unbetonter Sylbe vor; unter
dem Accente blos greda, grein, brod, gröppa, cros. Dagegen
spricht nicht imbdrm, denn hier haben wir eine Ableitung aus