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M u s b a f i a
nach §. 63. Inf. ineigne
„ imprigne
arsintis
indvine
muline
ficlie
picce
sugne
sune
murse
fume
arnunzie
66.
67.
68.
3 Praes. Ind. inzegna
impregna
s’arsent
indvena
midena
fecca (ficcare)
peccia (picchiare)
sögna
söna
morsa (mors-are)
foma
arnonzia
„ puzze
„ pozza.
70. Unbetontes a wird nur sporadisch zu i: gniscus (nascoso),
nission eine bäuerische Form statt nassion, pugitura (appoggiatura),
rimpen nb. rampen (rcimpino). Macerare heisst
misre; da aber macero Adj. mesar lautet, so kann man über
die Deutungsart im Zweifel sein. Entweder unbet. a zu i und
letzteres dann unter dem Accente zu e (und zwar zu e wegen
m); oder man geht von den Formen mit betontem a aus, das
statt zu e zu e wird, und das secundäre e wird ausser dem
Accente, statt organisch wider zu a, durch Analogie zu i. Erstelle
Erklärung scheint die richtigere.
71. Nicht viel häufiger ist i für unbet. u, worunter auch
Fälle gehören mit urspr. tonlosem o: cudigneda (cotognata), cugitor
(cocidjutorem), cumignon nb. cumugnon (comunionem), ignon
(ognuno) sgnicule nb. sgnuc. (sgnoccolare). In fast allen diesen
Wörtern lässt sich Dissimilation annehmen: u...u zu i...u
oder u...i. Und ist es ein Zufall, dass in fast allen w, welches
zu i wird, der Laut n folgt oder vorangeht? Anzumerken ist
noch grisol (crogiuolo).
72. Wenn anlautendes an (am), un zu in (im) wird, darf
man darin Einmischung des Präfixes in- erblicken: imbassada,
imbinzion (ambizione), impidena (ampoUina), ingvella (anguilla)
ingvent (unguentum), inzinell (uncinello). Neben angunaja findet
1 forliv. ignaquhl (ogni cosa; über quel §. 200).
2 Vgl. imol. indavegna ,andito‘, bol. andavein tl. h. ,gelle, komme 1 . Im imol.
nghinten, rmg. sganten ,Säger 1 , gleichsam segant-ino, ist inl. a vor nt zu i
geworden.