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Muss afi a.
Consonantnexen hindern sie daran, und zwar die uns schon
mehrfach bekannten Verbindungen von l, r, n (hier auch m)
mit einem anderen Consonante. Wir begegnen demnach ö
statt 6:
vor comb in. I: dölz, ölum (ulmus), pölpa, pöls, solch, völp, völt
„ „ r: su-cörs scörsa, mörcia (amurca, it. morcliia), örs,
sörd, risörs, törtura. Dagegen 6 in den oben
angeführten Beispielen.
„ ,, n: gönfia (cunflat), naröncal (ranuncolo), nönzi
(nuntius), pönt, prufönd, sgönd. Daneben einzeln
zönta (giunta)
„ „ m: ömbra.
Sehr oft bleibt o vor combin. n unbezeichnet; es ist wohl
ö auszusprechen : alonn (alumnus), onds (undecim), ongia (ungida),
pogn (pugnus); Infin. auf -ungere: onzar monzar ponzar.
58. Auslautendes u, möge es lang oder kurz sein, lautet
d- vergl. §§. 16, 35, 47.
ü — 6: pid, so, zd; Suff, -utem: virto, zuventd
ü = d: fo (fuit). Man vergleiche indo, Nebenform von indöv;
das inlautend ganz geschlossene o wird im Auslaute
zum halboffenen.
59. Zu den Darstellungen von betontem u ist noch das
vereinzelte Wort rezna (•aerüginem rug’na) anzuführen; ein bemerkenswerthes
Beispiel von u *ü i, das in der Position natürlich
& lautet.
60. Werfen wir nun zuletzt einen Blick auf die Vorgänge
von e, i einerseits und auf die vollkommen parallel laufenden
von o, u andererseits, so werden wir leicht erkennen, dass die
Einrichtungen in der Mundart nicht so sein-, wie im Toscanisclien,
von der ursprünglichen Quantität des Vocals als von
dessen Stellung im Worte abhängen. In vorletzter Sylbe vor
einfacher Consonanz wiegt der (beim e ganz, bei o ganz- oder
halb-) geschlossene Laut vor; in vorletzter Sylbe vor mehrfacher
Consonanz — mit Ausnahme gewisser Verbindungen —
wiegt der offene Laut vor, und zwar in lat. Position ganz offen
bei primärem e, o, halb offen bei secundärem e (= i), o (= u)\
in roman. Position selbst bei primärem Vocale halb offen. Der
Vocal in drittletzter Sylbe schwankt; bald hat der Umstand,
dass einfacher Consonant folgt, die Oberhand, und der Laut ist