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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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Phillips.

XVII.  5.  XVIII.  5.,  vielleicht  auch  V.  1.)  und  Q  (XIV.  1);  für
jenes  finden  sich  die  entsprechenden  Formen:  Iber.  Alph.
S.  38.  C;  dieses  kommt  ganz  mit  dem  ersten  unter  kh  (S.
45)  aufgeführten  Zeichen  überein.  Gr  und  K  werden  gänzlich
vermisst;  oh  eines  der  noch  unbekannten  Zeichen  für  einen
Guttural  zu  halten  sei,  muss  dahingestellt  bleiben;  vielleicht  ist
IX.  1.  dahin  zu  zählen.
2.  Sibilanten.
Das  iberische  Alphabet  weist  die  vier  Sibilanten  Z,  S,
h  und  f,  mit  welchen  die  phönizischen  Zain,  Samech,  Zade
und  Schin  Übereinkommen.  Man  findet  in  der  Inschrift  das
einfache  Zeichen  für  Zade  nicht;  dagegen  ist  T,  welches  hier
auch  die  Gestalt  M"  hat,  leicht  wieder  zu  erkennen.  Dem  Zain
wären  XV.  4.  XVIII.  3.  und  XIX.  4.  zuzuschreiben,  während
man  die  Formen  I.  8.  III.  1.  VI.  2.  X.  3.  XI.  3.  XII.  1.  3.
XVI.  6.  9.  XVII.  10.  XX.  10.  und  XXI.  11.  wohl  für  Samech
zu  halten  hat.  Auf  die  Erscheinung  ,  dass  die  einzelnen  Sibilanten ­
  oft  schwer  von  einander  zu  sondern  sind,  ist  schon  bei
anderer  Gelegenheit  aufmerksam  gemacht  worden.
3.  Dentalen.
Da  dem  iberischen  Alphabet  das  Th  fehlt,  so  finden  sich
auch  hier  nur  D  und  T  vor;  ersteres  in  XVIII.  6.  (vergl.
Iber.  Alph.  S.  40.  D.  5)  letzteres  kommt  häufiger  und  zwar
in  den  gewöhnlichen  Formen  vor,  z.  B.  IV.  1.  V.  2.  4.  VII.  5.
VIII.  5.  XI.  4.  XII.  7.  9.  XIII.  8.  XIV.  5.  XVII.  1.  XX.  5
(vergl.  Iber.  Alph.  S.  44.  T.)
4.  Labialen.
Das  Vorkommen  der  Labialen  in  dieser  Inschrift  beschränkt ­
  sich  auf  P,  wofür,  wenn  auch  nicht  XVII.  2.,  so
doch  XX.  2.  zu  halten  ist.
5.  Liquiden.
Man  vermisst  unter  diesen  das  L,  wenn  nicht  etwa  V.  1.
(Iber.  Alph.  S.  51.  a.  E.  phön.)  was  aber  doch  eher  für  c  oder
ein  unvollendetes  e  zu  halten  ist,  oder  XVII.  2.  dafür  gelten
kann.  —  M  kommt  nur  einmal  (XIV.  2),  N  mehrmals  (III.  3.
7.  V.  5.  VIII.  3.  XII.  5.  XIII.  6.  XVI.  8.  XXI.  6)  vor;  bis-
            
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