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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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Pf  i  zmai  er.

Menschen,  die  in  den  Händen  Lanzen  schwangen  und  ihm
nachfolgten.  Er  fragte  sie.  Sie  sprachen:  Unser  Vater  war
einst  hungrig  und  wollte  sterben.  Du,  o  Gebieter,  reichtest
einen  Topf  mit  einem  Gerichte  herab  und  speistest  unseren
Vater.  Desswegen  kommen  wir,  um  für  dich,  o  Gebieter,  zu
sterben.  —  Der  Landesherr  von  Tschung-schan  sprach  zu
ihnen:  Ich  habe  durch  eine  Schale  Schafbrühe  das  Reich  verloren. ­
  Durch  einen  Topf  mit  einem  Gerichte  erwarb  ich  zwei
Kriegsmänner  des  Todes.
Das  Buch  der  späteren  Han  sagt:
Der  grosse  Beruhiger  Lieu-kuan  war  von  Gemtithsart
menschlich  und  gütig.  Er  empfand  nicht  leicht  Freude  oder
Zorn.  Er  hatte  einst  das  Hofkleid  angezogen.  Eine  aufwartende ­
  Sclavin  reichte  ihm  Fleischbrühe.  Sie  verschüttete
sie  und  beschmutzte  sein  Kleid.  Sie  fasste  sie  eilig  zusammen.
Die  Laune  und  die  Miene  Kuan’s  waren  unverändert.  Er
sagte  gelassen  :  Die  Brühe  verbrennt  dir  die  Hand.
Die  Geschichte  der  Han  von  der  östlichen  Warte  sagt:
Wang-hoan  war‘Befehlshaber  von  Lö-yang.  Der  Richtige
des  Pferdemarktes  folgte  ihm  mehrmals  und  verkaufte  Brühe.
Die  Häuser  des  gekochten  Reises  baten,  dass  er  ihnen  davon
gebe,  und  erhielten  nichts.  Sie  schlugen  ihn  ohne  weiteres
mit  Stöcken  und  schmähten  ihn.  In  ihrem  Zorne  tödteten  sie
zuletzt  den  Richtigen  und  wurden  ergriffen.  Hoan  erkundigte
sich  und  erfuhr  das  Wahre  der  Sache.  Er  gab  den  Angestellten
sofort  einen  Verweis,  enthob  sie  ihres  Amtes  und  schickte
sie  fort.
Das  von  Sie-sching  verfasste  Buch  der  späteren  Han  sagt:
Lö-tü  stellte  sich  zu  Folge  einer  höchsten  Verkündung
in  dem  Gefängnisse.  Seine  Mutter  kam  in  die  Mutterstadt
und  schickte  ihm  Speise.  Tu  stand  vor  dem  Uebersendeten
und  sprach  weinend:  Meine  Mutter  ist  gekommen.  —  Der
Angestellte  fragte  ihn,  warum  er  dieses  glaube.  Jener  antwortete: ­
  Wenn  meine  Mutter  Brühe  bereitete,  hat  sie  das
Fleisch  noch  nie  anders  als  viereckig  zugeschnitten.  Sie
schneidet  die  Zwiebeln  in  kleine  Stücke.  Alles  stimmt  überein.
Daher  weiss  ich,  dass  die  Mutter  gekommen  ist.
Das  Buch  der  Sung  sagt:
            
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