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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

Alte  Nachrichten  und  Denfcw.  von  einigen  Lebensmitteln  China's.

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ß  r  ii  h  e.
Das  Sse-ki  sagt:
In  dem  Alterthum  löste  der  Himmelssohn  gewöhnlich  im
Frühling  und  Herbst  das  Erdopfer.  Der  gelbe  Kaiser  bediente
sich  eines  von  der  Eule  gebrochenen  Spiegels.
Hierzu  bemerkt  Fü-tschün:
Nach  den  Geschichtschreibern  von  Han  schickte  die
östliche  Provinz  Eulen.  Nach  fünf  Tagen  bereitete  man  daraus
Brühe  und  schenkte  diese  den  Obrigkeiten.

Als  Kao-tsu  jung  war,  ging  er  mit  einem  Gaste  zu  seiner
Nichte,  um  zu  speisen.  Die  Nichte  verdross  es,  dass  der
Oheim  mit  einem  Gaste  kam.  Sie  gab  fälschlich  vor,  dass  die
Brühe  zu  Ende  sei  und  blieb  neben  dem  Kessel  stehen.  Der
Gast  ging  geflissentlich  fort.  Hierauf  blickte  Kao-tsu  in  den
Kessel  und  es  war  darin  noch  Brühe.  Desswegen  hasste  er
seine  Nichte  und  belehnte  ihren  Sohn  als  Fürsten  von  Hl-keng
(Fürsten  der  Brühe  des  Wagentrittes).
Die  Tafeln  der  kämpfenden  Reiche  sagen:
Yö-yang  war  Heerführer  von  Wei  und  machte  einen
Angriff  auf  Tschung-schan.  Sein  Sohn  befand  sich  in  Tschungschan.
  Der  Landesherr  von  Tschung-schan  sott  den  Sohn
und  schickte  ihm  die  Brühe.  Yö-yang  schlürfte  davon  einen
Becher  aus.  Fürst  Wen  sagte  zu  Tschii-sse-tsan:  Yö-yang
verzehrt  meinetwillen  das  Fleisch  seines  Sohnes.  —  Jener
antwortete:  Er  verzehrt  seinen  Sohn.  Wen  wird  er  nicht  verzehren? ­
  —  Yang  unterwarf  Tschung-schan.  Fürst  Wen  belohnte
seine  Verdienste,  aber  beargwöhnte  sein  Herz.

Der  Landesherr  von  Tschung-schan  gab  ein  Gastmahl.
Tse-khi,  der  grosse  Vorsteher  der  Pferde  war  zugegen.  Die  Schafbrühe ­
  reichte  nicht  überall  hin.  Tse-khi  zürnte.  Er  entlief  nach
Tsu  und  beredete  den  König,  Tschung-schan  anzugreifen.  Der
Landesherr  von  Tschung-schan  verliess  das  Land.  Es  wai'en  zwei
            
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