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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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P  fizmaier.

dass  es  Menschen  gibt,  welche  den  Boden  zur  Seite  der  Teiche
pflügen.  Sie  nehmen  das  Wasser  des  Teiches  und  säen  es.
Wenn  sie  fortgehen,  dürfen  sie  sich  nicht  umblicken.  Sie
machen  dieses  Salz  entstehen.
Die  Worte  der  Reiche  sagen:
Fürst  Hoan  stellte  zur  Verfügung  die  Fische  und  das
Salz  des  Reiches  Tsi  dem  östlichen  Lai'.
Die  zehntausend  vollendeten  Künste  von  Hoai-nan  sagen:
Mit  Salz  kann  man  Eier  an  einander  binden  2 .
Die  Erörterungen  über  Salz  und  Eisen  sagen:
In  dem  Alterthum  war  es  den  gewaltigen  und  grossen
Häusern  möglich,  das  Meerwasser  zu  sieden  und  Salz  zu  bereiten. ­
  Die  Menschen  des  Volkes  stützten  sich  auf  dieses  und
betrieben  das  Geschäft  des  Schmuggels.
Das  Durchdringen  der  Sitten  und  Gewohnheiten  sagt:
Das  Salz  ist  gleich  den  Kohlen.  Im  gemeinen  Leben
sagt  man,  dass  das  Salz  ebenfalls  Hitze  gibt.  Es  steht  gerade
in  einer  Reihe  mit  dem  Kohlenfeuer,  man  kann  dieses  nicht
in  den  Mund  nehmen.  Wenn  die  Menschen  etwas  stark  Gesalzenes ­
  zu  essen  bekommen,  so  geben  sie  es  von  sich.  Zu
beachten  ist,  was  ein  aus  Tung-hai  stammender  Mensch  des  gebogenen ­
  Dörrfleisches,  der  die  Weise  des  Salzes  kannte,  sagt:
Das  Holz,  mit  dem  man  das  Salz  umrührt,  ist  nach  vielen
Taffen  immer  verbrannt  und  schwarz  wie  Kohle.  —  Er  meinte
nicht  die  Kohlen  des  Feuers  in  dem  Heerde.
Die  Ueberlieferungen  von  auswärtigen  Reichen  zu  den
Zeiten  der  U  sagen:
In  Tschang-hai-tscheu  ist  eine  Bucht.  Die  Mitte  der
Bucht  wirft  beständig  natürliches  weisses  Salz  aus.  Dasselbe
liegt  auf  den  Wegen  wie  kleine  Steine.  In  dem  Reiche  Thientschö
  gibt  es  einen  Fluss  Sin-tao.  Das  Wasser  desselben  ist
süss  und  vortrefflich.  Auf  dem  Boden  desselben  befindet  sich
Steinsalz,  das  weiss  wie  Krystall  ist.

1  Diese  Gegenstände  waren  früher  den  Menschen  verwehrt.  Das  östliche
Lai  sind  die  Fremdländer  des  im  Osten  von  Tsi  liegenden  Gebietes  Lai.
2  Man  nimmt  Salz  der  westlichen  Fremdländer  und  bestreicht  damit  ein
Ei.  Man  nimmt  dann  ein  anderes  Ei  und  legt  dieses  darüber.  Auf  diese
Weise  werden  die  Eier  aneinander  gebunden.
            
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