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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

Alte  Nachrichten  und  Denkw.  von  einigen  Lebensmitteln  China’s.

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ln  dem  Reiche  We-ke  ist  die  Luft  des  Wassers  salzig.
Das  gefrorene  Salz  wächst  auf  den  Bäumen.

Mung-sün  von  Tsiü-khiü  stellte  den  Frieden  her  in  Tsieutsiuen.
  In  dem  inneren  Hause  Sung-yao’s  fand  er  nichts  als
Bücher  in  mehreren  tausend  Rollen,  Salz  und  Reis  etliche
zehnmal  zehn  Rössel.  Mung-sün  seufzte  und  sprach:  Mich,
den  Verwaisten,  freut  es  nicht,  dass  ich  das  Geschlecht  Li
bewältigt  habe  l .  Ich  hätte  nur  Freude,  wenn  ich  Sung-yao
gefunden  hätte.
Das  Buch  der  nördlichen  Tsi  sagt:
Die  Mutter  Fang-king-pe’s  starb.  Während  der  Trauer
ass  er  kein  gesalzenes  Gemüse.  Hierdurch  zog  er  sich  alsbald
eine  Krankheit  des  Wassers  zu.  Nach  Jahren  war  er  nicht
hergestellt.
Das  Buch  der  Thang  sagt:
In  dem  Zeiträume  Wu-te  (620  bis  626  n.  Chr.)  wuchs
in  dem  Wasser  der  Salzkanäle  der  alten  Feste  von  Tschangngan
  Salz.  Die  Farbe  desselben  war  röthlieh  weiss,  der  Geschmack ­
  süss.  Von  Gestalt  glich  es  einem  viereckigen  Siegel.

Li-tsching  starb 2 .  Später  öffnete  Te-tsung,  weil  man  eben
erst  Yen-tscheu  (den  Landstrich  des  Salzes)  mit  Mauern  versehen ­
  hatte,  wieder  die  Teiche.  Der  Kaiser  schenkte  den  Vorgesetzten ­
  und  Reichsgehilfen  neues  Salz.  Er  dachte  an  Jenen
schmerzlich.  Er  gab  Befehl,  dass  man  Salz  in  die  reingeistige
Sitzhalle  lege.

Das  Reich  Lieu-kuei  (das  Reich  der  verbannten  Geister)
ist  von  der  Mutterstadt  fünfzehntausend  Weglängen  entfernt.
Es  grenzt  an  das  nördliche  Meer.  Es  enthält  viele  feuchte

1  Mung-sün  war  König  des  nördlichen  Liang.  Derselbe  tödtete  im  ersten
Jahre  des  Zeitraumes  Yung-thsu  (420  n.  Chr.)  Li-hin,  den  König  des  westlichen ­
  Liang,  nnd  vernichtete  dessen  Reich.
2  Li-sching  starb  als  Heerführer  von  Thang  im  neunten  Jahre  des  Zeitraumes ­
  Tsching-yuen  (793  n.  Chr.).
Sitzb.  d.  phil.-tist.  CI.  LXVII.  Bd.  It.  Hft.  29
            
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