Alte Nachrichten und Denkw. von einigen Lebensmitteln China’s.
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ln dem Reiche We-ke ist die Luft des Wassers salzig.
Das gefrorene Salz wächst auf den Bäumen.
Mung-sün von Tsiü-khiü stellte den Frieden her in Tsieutsiuen.
In dem inneren Hause Sung-yao’s fand er nichts als
Bücher in mehreren tausend Rollen, Salz und Reis etliche
zehnmal zehn Rössel. Mung-sün seufzte und sprach: Mich,
den Verwaisten, freut es nicht, dass ich das Geschlecht Li
bewältigt habe l . Ich hätte nur Freude, wenn ich Sung-yao
gefunden hätte.
Das Buch der nördlichen Tsi sagt:
Die Mutter Fang-king-pe’s starb. Während der Trauer
ass er kein gesalzenes Gemüse. Hierdurch zog er sich alsbald
eine Krankheit des Wassers zu. Nach Jahren war er nicht
hergestellt.
Das Buch der Thang sagt:
In dem Zeiträume Wu-te (620 bis 626 n. Chr.) wuchs
in dem Wasser der Salzkanäle der alten Feste von Tschangngan
Salz. Die Farbe desselben war röthlieh weiss, der Geschmack
süss. Von Gestalt glich es einem viereckigen Siegel.
Li-tsching starb 2 . Später öffnete Te-tsung, weil man eben
erst Yen-tscheu (den Landstrich des Salzes) mit Mauern versehen
hatte, wieder die Teiche. Der Kaiser schenkte den Vorgesetzten
und Reichsgehilfen neues Salz. Er dachte an Jenen
schmerzlich. Er gab Befehl, dass man Salz in die reingeistige
Sitzhalle lege.
Das Reich Lieu-kuei (das Reich der verbannten Geister)
ist von der Mutterstadt fünfzehntausend Weglängen entfernt.
Es grenzt an das nördliche Meer. Es enthält viele feuchte
1 Mung-sün war König des nördlichen Liang. Derselbe tödtete im ersten
Jahre des Zeitraumes Yung-thsu (420 n. Chr.) Li-hin, den König des westlichen
Liang, nnd vernichtete dessen Reich.
2 Li-sching starb als Heerführer von Thang im neunten Jahre des Zeitraumes
Tsching-yuen (793 n. Chr.).
Sitzb. d. phil.-tist. CI. LXVII. Bd. It. Hft. 29