Alte Nachrichten und Denkw. von einigen Lebensrnitteln China’s.
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In dem Reiche Sü-schin gibt es kein Salz und kein Eisen.
Man verbrennt Holz und bereitet Asche. Man nimmt davon
den Saft und verzehrt ihn.
Kö-wen führte den Jünglingsnamen Wen-kliiii. Derselbe
lebte verborgen in dem Gebirge Ta-pi zwischen TJ-hing und
Yü-hang. Er trug beständig einen Hirschpelz und ein Flachstuch.
Er trank keinen Wein und ass kein Fleisch. An seinem
Wohnorte pflanzte er Hülsenfrüchte und Hirse. Er pflückte
die Blätter der Pflanzen und die Früchte der Bäume. Indem
er Salz eintauschte, reichte er sie den Menschen. Wenn Jemand
bei dem Tausche den Preis herabsetzte, so gab er sie ebenfalls
ohne Verzug.
Das Buch der Sung sagt:
Der König von Yii-tscliang veranstaltete eine grosse Zusammenkunft
von Gästen und Gefährten. Tschang-yung ass
Gebratenes. Vom Anfänge bis zum Ende liess man Gebratenes
umhergehen, und die Menschen entfernten sich alsbald. Yung
wollte Salz und Knoblauch begehren, aber er sagte dieses
durchaus nicht mit Worten. Er senkte, beim Essen die Finger
herab. Um Mittag hörte er auf.
Tschang-yung verfertigte ein bilderloses Gedicht auf das
Meer. Die Worte des Textes waren wunderbar, einzig und
von der Menge der anderen Gedichte verschieden. Später
zeigte er es dem das Kriegsheer niederhaltenden Pleerfiihrer
Ku-I-tschi. Dieser sprach: Dieses dein biklenloses Gedicht
überschreitet wirklich das ursprüngliche Leere. Nur ist es mir
zuwider, dass du nicht von dem Salze sprichst. — Yung verlangte
sofort einen Pinsel und schrieb als weitere Erklärung
hinzu: Tiefer Sand umschliesst das Weisse, eingetrocknete
Wellen treten ungeschmiickt hervor. Gehäufter Schnee mitten
im Frühling, fliegender Reiffrost auf den Wegen der Hitze!
Das Buch der Tsi sagt:
Thsui-wei-tsu ass bei der Trauer um den Vater kein
Salz. Seine Mutter sprach: Du hast keine' Brüder, du hast
auch noch keine Söhne. Mögest du nicht dein Leben zerstören.