Das Bucli der Han sagt:
Das Meerwasser im Osten von U bildet Salz. Dieses
reicht vollkommen hin für den Bedarf des Reiches
Das Buch der fortgesetzten Han sagt:
Yii-yi war Statthalter von Wu-tu. Als er erst angekommen
war, betrug das Getreide der Provinz eintausend fünfhundert
Scheffel, das Salz achttausend Scheffel. Nachdem er drei
Jahre die Geschäfte beaufsichtigt, betrug das Getreide achttausend
Scheffel, das Salz einhundert.
Das Reich Thien-tschö bringt schwarzes Salz hervor.
Die Geschichte der Han von der östlichen Warte sagt:
Ku-fö war ein Zugetheilter des Districtes und holte Salz
aus Ho-tung ab. Als die Räuber aufstanden, machten seine
Genossen im Amte betrügerischer Weise das Salz verschwinden.
Fö allein brachte es unversehrt in den District.
Die Denkwürdigkeiten von Wei sagen:
Wei-I gab Siün-yö ein Schreiben, worin er sagte: Das Salz
ist die grosse Kostbarkeit der Reiche. Seit den Unruhen wird
es verschleudert und zerstreut. Man sollte so wie ehemals Abgesandte
einsetzen, die den Verkauf beaufsichtigen, wie es recht
ist. Man vermehre die fleckigen Rinder des Marktes. Wenn
es Menschen des Volkes gibt, die sich zuwenden, so beschenke
man sie damit.
Die Denkwürdigkeiten von U sagen :
Tschü-hoan starb. In dem Hause befanden sich keine
übrigen Güter. Sün-kiuen schenkte fünftausend Scheffel Salz
und hiess damit die Sache der Trauer bestreiten.
Die Denkwürdigkeiten von Schö sagen:
Der frühere Vorgesetzte bestimmte Yi-tscheu und setzte
einen Hiao-wei des Versammlungshauses des Salzes ein. Dieser
war dem Nutzen des Salzes und Eisens vorgesetzt.
Das Buch der Tsin sagt:
1 Die Denkwürdigkeiten dos Landes in den Verzeichnissen von U sagen:
Der König von U siedet das Meerwasser und bereitet Salz. — Dieses geschah
in dem späteren Districte Hai-yen (der District des Seesalzes).