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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

Alte  Nachrichten  und  Denlrw.  von  einigen  Lebensmitteln  China's.

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Lu-yö  war  oberster  Buchführer  für  die  Abtheilung  der
Angestellten.  Er  wurde  um  die  Zeit  zum  Leibwächter  für  die
Bücher  der  Mitte  befördert.  Eine  höchste  Verkündung  sagte:
Ob  ich  die  rechten  Menschen  erlange  oder  nicht,  dabei  handelt ­
  es  sich  nur  um  den  Gtebornen  des  Geschlechtes  Lu.  Ich
wählte  und  beförderte  ihn,  ich  nahm  keinen,  der  einen  Namen
besitzt.  Der  Name  ist  so  viel  als  ein  Kuchen,  den  man  auf
die  Erde  malt.  Man  kann  ihn  nicht  essen.
Die  abgekürzten  Denkwürdigkeiten  von  Wei  sagen:
Ting-fei  erhielt  das  liehen  eines  Lehensfürsten  der  Reihe.
Er  wurde  angeklagt  und  des  Amtes  entsetzt.  Später  verspottete ­
  ihn  Tai-tsu  und  sprach:  Wo  ist  das  amtliche  Siegel  sammt
dem  breiten  Bande  des  Lehensfürsten  Wen?  —  Fei  antwortete:
Ich  habe  es  gegen  Kuchen  vertauscht.  —  Tai-tsu  lachte  laut.
Das  Buch  der  Tsin  sagt:
Ho-tseng  war  von  Gemüthsart  hochmüthig  und  grossthuerisch.
  Sein  Streben  ging  auf  Pracht  und  Verschwendung.
Bei  seinen  Vorhängen,  Wagen  und  Kleidern  war  Zierlichkeit
auf  die  äusserste  Spitze  getrieben.  Die  Gerichte  seiner  Küche
übertrafen  an  Schmackhaftigkeit  diejenigen  der  Könige.  So
oft  er  bei  einem  Feste  erschien,  ass  er  nicht,  was  die  grossen
Obrigkeiten  vorsetzten.  Der  Kaiser’  befahl  ohne  Weiteres,  dass
man  ihm  die  Speisen  wegnehme.  Die  gedünsteten  Kuchen
waren  oben  nicht  zerspalten.  Er  hatte  darauf  das  Zeichen
Schi  (zehn)  angebracht,  ohne  sie  zu  essen.
Das  Buch  der  Tsin  von  Wang-yin  sagt:
Wang-tschang,  der  besonders  Ausfahrende  des  Gebieters
von  Wen-tscheu,  stellte  sich  wahnsinnig  und  begab  sich  nicht
in  den  Landstrich  seiner  Beförderung.  Als  man  ihn  nachträglich ­
  suchte,  ward  er  auf  dem  Markte  von  Tsching-tu  gesehen.
Er  sass  daselbst  auf  der  Erde  und  biss  in  einen  Kuchen  von  Hu.

Wang-hi-tschi  besass  in  seiner  Jugend  festen  Sinn.  Hungyü-king
  hörte,  dass  die  Söhne  des  Geschlechtes  Wang  vorzüglich ­
  begabt  seien.  Er  befahl,  dass  man  zu  ihnen  schicke  und
einen  Schwiegersohn  wähle.  Die  Söhne  putzten  sich  heraus
und  erwarteten  den  Gast.  Pli-tschi  allein  sass  mit  glattem
            
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