Alte Nachrichten und Denkw. von einigen Lehensmitteln China’s.
433
des siedenden Wassers, Mehlkuchen benennt man nach ihrer
Gestalt.
Das Buch der Han sagt:
Als Kaiser Siuon unbekannt umherging, kaufte er immer
Kuchen. Die Häuser, von denen er kaufte, verkauften ohne
Weiteres in grossem Maassstabe und waren auch selbst darüber
verwundert.
Das Buch der fortgesetzten Han sagt:
Kaiser Hing liebte die Kuchen von Hu. In der Mutterstadt
ass alles Kuchen von Hu. Später hielt Tung-tschö in
den Armen die Waffen von Hu und sprengte die Mutterstadt,
was diesem entsprach.
Die Geschichte der Hau von der östlichen Warte sagt:
Kuang-wu fragte Ti-U-liin: Als du ein Zugesellter des
Marktes warst, war ein Mensch, der deiner Mutter einen Kübel
voll Kuchen schickte. Du kamst von auswärts und sahst es.
Du entrissest deiner Mutter den Kübel, suchtest in ihrem Munde
die Kuchen und nahmst sie heraus. Ist dieses wahr? — Lün
antwortete: Dieses ist in der Tliat nicht vorgefallen. Die Menschen
halten mich für dumm und blödsinnig, desswegen bringen
sie diese Worte vor.
Die Geschichte des Ruhmes und der Männlichkeit sagt:
Li-schö-tsie befand sich zugleich mit seinem jüngeren
Bruder Tsin-sien in der Feste des Geschlechtes Sching. Liü-pu
begab sich unter die Mauern der Feste des Geschlechtes Sching.
Schö-tsie trat aus der Feste und begab sich zu Pu. Tsin-sien
mochte nicht austreten. Er tödtete für Schö-tsie mehrere fette
Rinder, nahm etliche zehn Scheffel Wein und verfertigte zehntausend
Stücke Kuchen von Hu. Er nahm dieses früher und
bewillkommnte den Gast.
Die Denkwürdigkeiten von Wei sagen:
Gegen das Ende der Han ging Tschao-khi dem Unglück
aus dem Wege und entfloh ihm in Ho-kien. Er führte nicht
den Geschlechtsnamen und den Jünglingsnamen. Ferner begab
er sich im Umwenden nach Pe-hai. Daselbst bekleidete er sich
mit Beinkleidern von Hanftuch und handelte beständig auf dem
Markte mit Kuchen von Hu. Sün-pin-tschö war um die Zeit
zwanzig Jahre alt. Er fuhr in einem Kälberwagen und befehligte
Reiter. Er trat in den Markt und betrachtete Khi. Er