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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

Alto  Nachrichten  und  Denkw.  von  einigen  Lebensmitteln  China’s.

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Die  Denkwürdigkeiten  des  südlichen  Yue  sagen:
Der  spätgepflückte  Tliee  ist  bitter  und  herb.  Man  nennt
1111
ihn  auch  Kuo-lo.
Das  von  Lö-yü  verfasste  Theebuch  sagt:
Der  Tliee  ist  ein  trefflicher  Baum  der  südlichen  Gegenden. ­
  Derselbe  hat  die  Höhe  von  einen  Schuh,  zwei  Schuhen
bis  zu  mehreren  zehn  Schuhen.  Unter  demjenigen  des  Berges
Hiä  in  Pa-tschuen  gibt  es  welchen,  den  man  mit  beiden  Händen ­
  umspannt.  Man  fällt  ihn  und  liest  ihn  zusammen.  Der
Kua-lu  (Melonenschilf).  Die

Baum  ist  gleich  dem  i m
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Blätter  sind  gleich  denjenigen

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igen  des

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Tsch’hi-tse

(Gardenia),  die  Blüthen  gleich  denjenigen  der  weissen  Hagerose,
die  Frächte  gleich  denjeiligen  des  Ping-liü  (Chamaerops),

  der  Gröbs  gleich  demjenigen  der  Gewürznelke,  die
Wurzel  gleich  derjenigen  der  Wallnuss.  Sein  erster  Name  ist
Sehe,
II*

Tscha,  sein  zweiter  Ku,  sein  dritter
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sein  vierter  Ming,  sein  fünfter  Tsc.huen.  Der  vorzüglichste ­

  wächst  auf  verbrannten  Felsen.  Der  mittlere  wächst
auf  der  Scholle  der  Eichbäume.  Der  geringste  wächst  auf
gelber  Erde.  Wenn  man  ihn  pflanzt  und  er  nicht  gedeiht,
verfahrt  man  wie  bei  dem  Pflanzen  von  Wasserreis.  Nach  drei
Jahren  kann  man  ihn  pflücken.  Der  purpurne  auf  sonnigen
Uferhöhen  und  in  schattigen  Wäldern  ist  der  vorzüglichste.
Der  grüngelbe  kommt  ihm  zunächst.  Die  Sprossen  sind  am
vorzüglichsten.  Die  Knospen  kommen  zunächst.  Derjenige,
dessen  Blätter  zusammen  gerollt  sind,  ist  der  vorzüglichste.
Derjenige,  dessen  Blätter  ausgebreitet  sind,  kommt  zunächst.

Das  Pflücken  des  Thees  findet  überall  statt  innerhalb
des  zweiten,  dritten  und  vierten  Monates  des  Jahres.  Die
Sprossen  des  Thees  wachsen  auf  verbrannten  Felsen,  auf
bewässerter  Erde.  Sie  sind  vier  bis  fünf  Zoll  lang.  Wenn  sie
wie  die  Sprossen  der  wilden  Bohnen  sich  hervorzuziehen  beginnen ­
  und  hoch  zum  Vorschein  kommen,  sind  sie  buntfarbig.
Von  den  Knospen  des  Thees,  die  auf  den  Büscheln  hervor-28*

            
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