Alte Nachrichten und Denkw. von einigen Lebensrnitteln China’s.
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wohlriechenden Regen. In Kiang-ling und dem Süden von
Tai-hu hat man das von dem Heng-schan stammende, in Yötscheu
das von dem Yung-hu stammende in dem Munde Fett
Haltende. In Tschang-tscheu hat man die purpurnen Bambussprossen
von I-hing. In Mao-tscheu hat man den von Tung-pe 1
stammenden, in Lö-tscheu den von Kieu-keng 2 stammenden,
in Hung-tscheu den von Si-schan 3 stammenden weissen Thau.
In Scheu-tscheu hat man die gelben Knospen von Hö-schan,
die Mondrundung von Khi-men. Allein die Waare der Kaufleute
von Feu-liang ist nicht hier inbegriffen.
Unter den Bonzen von King-ling war einer, der an dem
Ufer des Flusses ein Kind fand. Er zog es auf und machte
es zu seinem Schüler. Als es endlich erwachsen war, zog es
die Wahrsagerpflanze und traf auf den Abriss Tsien (allmälig)
von Kien (Hinderniss). Die Bedeutung lautete: Die wilde Gans
schreitet allmälig zu dem trockenen Boden. Ihre Flügel lassen
sich brauchen und sind ein Vorbild. — Man gab ihm daher
den Geschlechtsnamen: Geschlecht Lö (trockener Boden), den
Jünglingsnamen Hung-tsien (die wilde Gans schreitet allmälig)
und den Namen Yü (Flügel).
Yii befand sich im Besitze der Schrift und des Lernens.
Er war ein Mann von vielem Denken und Sinnen. Er schämte
sich, wenn er eine einzige Sache nicht gänzlich zu Stande gebracht
hatte. Sein Wundervollstes war die Kunst des Thees.
In dem Districte Kung 1 that er sich am meisten hervor und
verfertigte irdene Menschengestalten, die man mit dem Namen
Lö-hung-tsien benannte. Wer zehn Gefässe verkaufte, erhielt
einen Hung-tsien. Die Menschen des Marktes, welche mit
Thee handelten, hatten keinen Nutzen und schütteten ihn sofort
weg. Yü liiess in Kiang-tscheu und Hu-tscheu ein Mensch
von King-ling. In dem südlichen Yue hiess er der Greis von
Sang-tschü. Er starb gegen das Ende des Zeitraumes Tschingyuen
(785 bis 805 n. Chr.).
1 Tung-pe, das Weiss des Ostens.
2 Kieu-keng, die Grube der Tauben.
3 Si-scban, der westliche Berg.
4 Der District Kung in Ho-nan.