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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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Pfizmaier.

deines  Oheims  beizutragen.  Warum  verunreinigest  du  seine
einfache  Beschäftigung  ?
Das  Buch  der  Tsin  sagt:
I,  Lehensfürst  von  Hia,  starb.  Später  erschien  sein  Geist.
Er  begab  sich  zu  den  Menschen  des  Hauses  und  begehrte  Theo.

Hoan-wen  war  Landpfleger  von  Yang-tscheu.  Derselbe
war  von  Gemüthsart  sparsam  und  einfach.  So  oft  er  ein  Fest
gab,  liess  er  nichts  anderes  herabkommen  als  mit  Pech  versetzte ­
  Petersilie  und  zertheilte  Theefrüchte.
Die  Verzeichnisse  von  Sung  sagen:
Luan,  der  Sohn  des  Königs  von  Sin-ngan,  und  Schang,
der  Sohn  des  Königs  von  Yü-tschang,  begaben  sich  zu  dem
Wegmenschen  von  Tan-thsi  auf  den  Berg  der  acht  Fürsten.
Der  Mensch  des  Weges  trug  Thee  auf.  Schang  kostete  ihn
und  sprach:  Dieses  ist  süsser  Thau.  Warum  sagst  du,  dass
es  Thee  sei?
Das  Buch  der  südlichen  Tsi  sagt:
Kaiser  Wu  hinterliess  eine  höchste  Verkündung,  worin  er
sagte,  dass  man  an  den  reingeistigen  Sitzen  keine  Opferthiere
als  Opfer  gebrauchen  dürfe.  Man  solle  nichts  anderes  vorsetzen ­
  als  Kuchen,  Früchte,  Thee,  gekochten  Reiss,  Wein  und
Dörrfleisch.
Die  Geschichtschreiber  der  Thang  sagen:
Es  ist  Sitte,  den  Thee  hochzuschätzen.  Die  berühmten
Gattungen  desselben  sind  eine  grössere  Menge.  In  Kien-nan
hat  man  die  Steinblumen  von  Mung-ting'.  Manchmal  streuen
sie  Knospen  und  heissen  mit  Namen:  die  ersten  purpurnen
Bambussprossen  von  Ku-tschü 2 )  in  Hu-tscheu.  In  Tung-tscheu
hat  man  das  glänzende  licht  von  Schin-tsiuen 3 ).  In  Hiä-tscheu
hat  man  die  Gemächer  des  hellen  Mondes  von  Pi-kien 4 ,  das
kleine  Fenster  der  Oleasters.  In  Fö-tscheu  hat  man  die  lebendigen ­
  Zähne  des  Fang-schan.  In  Kuei-tscheu 3  hat  man  den
1  Mung-ting,  der  verdeckte  Scheitel.
2  Ku-tschü,  der  Flussarm  des  Zuriickblickens.
3  Schin-tsiuen,  die  göttliche  Quelle.
4  Pi-kien,  der  lasurblaue,  von  Bergen  eingeengte  Fluss.
5  Kuei-tscheu  in  Sse-tschuen.
            
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