Honiggemiiclier in grossen Mengen bedecken jene Erdhügel
'.
Das von Kö-pö verfasste bilderlose Gledicht auf den
Honig sagt:
Mannigfach gebreitet goldene Gemächer! Aufgethürmt
nennen sie sich innere Häuser von Edelstein. Schmackhaft,
feucht und saftig, bereitet man aus ihnen durch Kochen Honig.
Zerstreut haben sie Aehnlichkeit mit dem süssen Thau. Gefroren
sind sie gleich zerschnittenem Fett. Wie Eis dünn, wie
Edelstein feuchtglänzend, wie Mark geschmeidig, wie Luftblumen
wohlriechend.
In dem Schreiben, das Kaiser Wen von Wei an Sün-kiuen
lichtete, heisst es:
Jetzt biete ich durch Tschao-thse fünf Kuchen Steinhonig.
In der höchsten Verkündung, die Kaiser Wen von Wei
an die Diener des Hofes richtete, heisst es:
Die Drachenaugen und das Loquat der südlichen Gegenden,
lassen sie sich wohl vergleichen mit dem Magenwurz, den
Pfirsichen und dem Steinhonig der westlichen Reiche?
Meng, Statthalter von Sin-tsching, sagte, dass in Scho die
Schweine, die ganzen gedörrten Hühner und Enten von Geschmack
fad sind. Desswegen bereiten die Menschen von Scho
ihre Speisen gern mit Grützehonig.
Die Erwähnung des Zuckers findet sich in den sieben
beredten Worten Tscliang-heng’s, wo es heisst:
Sandgrütze (Zucker) und Grützehonig werden von den
fernen Reichen als Tribut gebracht.
In dem Schreiben Sching-ung-tse’s an Lieu-sung heisst es:
Sandgrütze ist das Erzeugnis der westlichen Grenzabhänge.
T h e e.
Das Werk Ni-ya sagt bei der Erklärung der Bäume:
Kia ist der bittere Tu.
1 In dem Districte Han-tschang- gibt es viele wilde Bienen, Honig und Wachs.