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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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P  fizm  aier.

verliehen  werde.  Er  versah  ihn  hierdurch  mit  Lockspeisen
zum  Gebrauche.
Das  Buch  des  Liang  sagt:
Jin-fang  war  Statthalter  von  Sin-ngan.  In  der  Provinz
gab  es  Bergtreppen  des  Honigs,  ferner  Weidenbäume  und
Pflaumenbäume.  Die  Gegenstände  wurden  von  jeher  durch  die
Statthalter  eingeerntet.  In  Betracht,  dass  in  den  überdeckten
und  unwegsamen  Gegenden  vieles  Absterben  vorkam,  hielt
Fang  sogleich  inne  und  unterbrach  es.

Fu-tschao  war  Statthalter  von  Lin-hai.  In  der  Provinz
gab  es  Felsenklüfte  des  Honigs.  In  früherer  und  in  späterer
Zeit  Hessen  die  Statthalter  um  diese  Gegenden  Grenzen  ziehen,
hielten  an  dem  ausschliesslichen  Besitze  fest  und  ernteten  den
Nutzen.  In  Betracht,  dass  König  Wen  von  Tscheu  die  Thiergarten ­
  mit  den  hundert  Geschlechtern  gemeinschaftlich  hatte,
die  Grossen  demnach  die  Kleinen  belehren  können,  gab  Fang
die  Weisung,  keine  Grenzen  zu  ziehen.
Die  Geschichte  der  vier  Fürsten  von  Liang  sagt:
Das  Reich  Kao-tschang  schickte  einen  Gesandten  und
brachte  als  Tribut  Stachelhonig.  Der  Kaiser  erliess  den  Befehl ­
  an  den  Fürsten  Khie.  Der  Fürst  ging  entgegen  und  sagte
zu  dem  Gesandten:  Der  Stachelhonig  ist  in  Yen-tselling,  erzeugt
worden.  Es  ist  nicht  derjenige,  der  aus  Nan-ping-tsching
kommt.  —  Der  Gesandte  sprach:  Dieses  Jahr  gab  es  Wind
und  Wetterschäden,  der  Stachelhonig  wurde  nicht  reif.  Desswegen
  ist  es.  —  Der  Kaiser  fragte  den  Fürsten  Khie.  Dieser
antwortete:  Die  Schafstacheln  von  Nan-ping-tsching  haben  keine
Blätter.  Ihr  Honig  ist  von  Farbe  lichtweiss  und  von  Geschmack ­
  süss.  Die  Schafstacheln  von  Yen-tsching  haben  Blätter.
Ihr  Honig  ist  von  Farbe  grün  und  von  Geschmack  fad.  Hieran
erkenne  ich,  dass  der  Honig  unecht  ist.
Das  Buch  der  Thang  sagt:
Das  Reich  Fan-hu  bringt  Steinhonig  hervor,  den  man  in
dem  mittleren  Reiche  schätzt.  Der  Kaiser  schickte  einen  Gesandten ­
  in  das  Reich  Mo-kia-tschi  und  hiess  ihn  daselbst  die
Vorschriften  für  die  Bereitung  holen.  Der  Befehl  erging  nach
Yang-tscheu,  den  Saft  der  süssen  Schlingpflanze  in  der  Küche
            
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