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verliehen werde. Er versah ihn hierdurch mit Lockspeisen
zum Gebrauche.
Das Buch des Liang sagt:
Jin-fang war Statthalter von Sin-ngan. In der Provinz
gab es Bergtreppen des Honigs, ferner Weidenbäume und
Pflaumenbäume. Die Gegenstände wurden von jeher durch die
Statthalter eingeerntet. In Betracht, dass in den überdeckten
und unwegsamen Gegenden vieles Absterben vorkam, hielt
Fang sogleich inne und unterbrach es.
Fu-tschao war Statthalter von Lin-hai. In der Provinz
gab es Felsenklüfte des Honigs. In früherer und in späterer
Zeit Hessen die Statthalter um diese Gegenden Grenzen ziehen,
hielten an dem ausschliesslichen Besitze fest und ernteten den
Nutzen. In Betracht, dass König Wen von Tscheu die Thiergarten
mit den hundert Geschlechtern gemeinschaftlich hatte,
die Grossen demnach die Kleinen belehren können, gab Fang
die Weisung, keine Grenzen zu ziehen.
Die Geschichte der vier Fürsten von Liang sagt:
Das Reich Kao-tschang schickte einen Gesandten und
brachte als Tribut Stachelhonig. Der Kaiser erliess den Befehl
an den Fürsten Khie. Der Fürst ging entgegen und sagte
zu dem Gesandten: Der Stachelhonig ist in Yen-tselling, erzeugt
worden. Es ist nicht derjenige, der aus Nan-ping-tsching
kommt. — Der Gesandte sprach: Dieses Jahr gab es Wind
und Wetterschäden, der Stachelhonig wurde nicht reif. Desswegen
ist es. — Der Kaiser fragte den Fürsten Khie. Dieser
antwortete: Die Schafstacheln von Nan-ping-tsching haben keine
Blätter. Ihr Honig ist von Farbe lichtweiss und von Geschmack
süss. Die Schafstacheln von Yen-tsching haben Blätter.
Ihr Honig ist von Farbe grün und von Geschmack fad. Hieran
erkenne ich, dass der Honig unecht ist.
Das Buch der Thang sagt:
Das Reich Fan-hu bringt Steinhonig hervor, den man in
dem mittleren Reiche schätzt. Der Kaiser schickte einen Gesandten
in das Reich Mo-kia-tschi und hiess ihn daselbst die
Vorschriften für die Bereitung holen. Der Befehl erging nach
Yang-tscheu, den Saft der süssen Schlingpflanze in der Küche