Iberischer Ursprung von Stammes- und Städtenamen im südl. Gallien.
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01 Jeme XXIII. 5.
Os Tsekedo XII. 12.
Die Frage wird hier leicht durch die Leg. Xn gelöst,
welche Xlman bedeutet; wo sie also in folgender Weise vorkommt
:
Xn Iba XXI. 1. 5.
Xn Sesrds XXXV. 1. 3.
dient sie zur Bezeichnung der mit dem auf dem Revers genannten
Ort verbundenen Stadt. So ist auch das EI auf den
nedenesischen Münzen zu verstehen; es findet sich ausserdem
noch viermal und zwar:
Ei TnTcscn XXXVI. 1.
Ei Nmu XXIX. 11.
Ei )W NTcscn XXXVI. 3.
Ei yy TnTcscn XXXVI. 6.
Es ist leicht zu ersehen, dass in der dritten Form das T auf
den Revers hinübergehört; was die vierte Form will, weiss ich
nicht anzugeben. Da nun aber jedenfalls in EI Anfangs- und
Endbuchstabe eines Stadtnamens enthalten sein muss, so spricht
allerdings die grösste Wahrscheinlichkeit für Empori-ae oder
Emporium, welcher Name auch in der Form Empori 1 als Legende
sich findet.
4. ßlitarra.
Es möge dahin gestellt bleiben, ob die Legende Bhtarra
(Leg. 81) nicht vielleicht griechisch sei, wie denn auch nach
der Angabe Boudard’s 2 daneben die Form BHTAPPATIC
vorkommt. Ausserdem findet sich die Form Phtarrac, in
welcher das c am Schlüsse, wohl als das unvollständige Suffix
-cn anzusehen ist 3 . Es unterliegt keinem Zweifel, dass unter
Bhtarra = Beterrae das heutige Beziers zu verstehen ist.
Andere Varianten als die zuvor angegebenen, finden sich auf
mehreren der Münzlegenden von Nedhn; wir fügen diesen
noch zwei hinzu 4 , auf welchen der alte Name von Beziers mit
andern in Verbindung gebracht worden ist.
1 Boudard a. a. 0. PI. XI. n. 1.
2 Vergl. Boudard a. a. 0. p. 146.
3 Vergl. oben S. 59.
4 Nach Boudard a. a. O. PI. XXXII. n. I. 2. S. auch Leg. 235. bis.