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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 67. Band, (Jahrgang 1871)

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Phillips.

Baskischen  die  Postpositionon  -ldm  und  -Mn  ebenfalls  die  Bedeutung ­
  von  ,mit‘  haben;  geht  ja  doch  in  griechischen  Mundarten
das  §jv  und  cruv  auch  in  y.'.v  über.  Obschon  wir  glauben,  dass,
abgesehen  von  der  Parallele  mit  arischen  Sprachen,  eine  solche
Uebereinstimmung  zwischen  dem  Baskischen  und  Iberischen
ein  besseres  Beweismittel  für  den  wirklichen  Zusammenhang
beider  Sprachen  bietet,  als  so  manche  weit  hergeholte  etymologische ­
  Aelmlichkeit,  so  lassen  wir  dies  jedoch  einstweilen
auf  sich  beruhen  und  wollen  lieber  noch  auf  eine  dem  Alterthume
  ungehörige  Erscheinung  aufmerksam  machen.  Es  ist
nämlich  in  der  That  sehr  auffallend,  dass  mehrere  Namen
wahrscheinlich  der  iberischen  Gentes,  auf  -cum  und  -co  und
in  einer  abbrevirten  Form  auf  c,  cj  und  q  auslauten,  gerade  so
wie  die  oben  angeführten  Formen  2,  5  und  8;  bisweilen  sind  sie
auch  in  den  lat.  Genitiv  des  Plural  gesetzt.  Wir  stellen  aus
Hübner’s  Inscriptiones  Hispaniae  Latinae  mit  Rücksicht  auf
jene  auslautenden  Buchstaben  folgende  Beispiele  zusammen:
Abliq.  (n.  2817),  Aelariq.  (n.  3062),  Avolgig-orum,  (n.
2633),  Avranc-um  (n.  2827),  Bundalic-us  (n.  2785),  Cabrvagenic-orum
  (n.  2633),  Calnic-um  (n.  2825),  Canbaric-um  (n.
3074),  Comenisciq.  (u.  2729),  Contucianc-o  (n.  3120),  Coronicum
  (n.  2745),  Dacenc-ium  (n.  3082),  Desonc-orum  (n.  2633),
Eburanc-o  (n.  2827),  Gapetic-orum  (n.  804),  Lanciq.  (n.  3088),
Eongeidoc-um  (n.  3125),  Tritalic-um  (n.  5077),  Vailic-o  (n.
2771),  Visaliq-orum  (n.  2633).  Urcalioc-us  (n.  2800).
Was  sodann  die  auf  den  Münzlegenden  mit  Nedhn  oder
Nedhncn  verbundenen  Städtenamen  anbetrifft,  so  sind  dies
solche,  mit  denen  wir  uns  unten  noch  anderweitig  zu  beschäftigen ­
  haben  werden.  Wir  beschränken  uns  daher  hier
auf  die  Bemerkung,  dass  es  für  eine  dieser  Legenden  (Fig.  6)
an  einer  Deutung  fehlt;  Boudard  übergeht  sie,  soweit  uns  ersichtlich, ­
  mit  Stillschweigen.
c.  Die  Legende  EI  auf  der  Vorderseite  der  Münzen  von  Nedhn.
Sechszehn  der  hieh'er  gehörigen  Münzen  haben  auf  dem
Avers  die  beiden  Buchstaben  EI  in  nicht  völlig  übereinstimmender ­
  Schrift,  so  dass  man,  jedoch  blos  der  äusseren
Erscheinung  nach,  bisweilen  auch  ein  CI  darin  finden  könnte.
Boudard  erklärt  diese  beiden  Buchstaben  dahin,  dass  durch  sie
            
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