Iberischer Ursprung von Stammes- und Städtenamen im südl. Gallien.
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kommen'. Wir zweifeln zwar nicht, dass Humboldt in der
Angabe dieses Wortes etwas ganz Richtiges gesagt habe,
waren aber nicht im Stande dasselbe aufzufinden; auch in
dem Verzeichnisse, welches der grosse Gelehrte selbst angefertigt
hat, kommt das Wort nicht vor, wohl aber drei andere
Wörter, welche mit der Silbe bei anfangen: belana das Knie,
belarra das Gras, belarria das Ohr. Mit keinem dieser Wörter
möchten wir aber den Namen Belendi in Zusammenhang
bringen, freilich noch weniger mit pelatu, se mouiller entierementDas
gemein gebräuchliche baskische Wort für .Thal'
ist übrigens haran 2 .
<>. ittonesi.
Es wurde vorhin der warmen Bäder, ta ’Ovyjc.öv (kp^ä, im
Lande der Convenae gedacht. Jedenfalls haben nicht fern
davon die Monesi gewohnt, deren Gedächtniss die heutige
Stadt Moncdn zu bewahren scheint. Es lag daher die Conjectur
nahe, dass bei Strabo, welcher jener Bäder gedenkt, statt ’Ovyjcumv:
Mövyjuiwv zu lesen sei.
Was den Namen dieses Stammes anbetrifft, so wissen
wir über denselben keine genügende Auskunft zu geben. Humboldt
weist darauf hin 3 , dass der Name der Stadt Munda, bei
welcher die bekannte Schlacht geliefert wurde, auch Monda
geschrieben werden dürfe und bemerkt dabei, dass die baskischen
Wörter, welche ,Berg‘ bedeuten, in ihren Formen sehr
zahlreich seien und dass allein mit m die Stammsilben mal,
mul, men, mon und mun dafür vorkämen. Unsere freilich sehr
dürftigen lexikalischen Hilfsmittel wollen dies nicht in Bezielmng
auf alle diese Formen, sondern nur für men und mun
bestätigen. Freilich heisst malda ,Abhang'; es drückt dasselbe
aber insbesondere wie das franz. abri, Schutz aus; melzoa ist
nichts weiter als ,Haufen', montoina ist das franz. monceau,
1 Salaberri, Vocabulaire v. pela, pelatu.
2 Z. B. Jenes. XIV. 8. 8. 10. 17. Auch ibarra kommt in dieser Bedeutung
vor. S. die Abhandlung' über die Einwanderung der Iberer. S. 39.
3 Humboldt a. a. O. S. 49. Diese Ansicht gründet H. darauf, dass munho
im laburdinisehen Dialekt monho oder montoa geschrieben werde. Durch
Duvoisin’s Bibelübersetzung wird dies nicht bestätigt, indem daselbst nur
munho vorkommt. S. Jenes. XLI. 26; Deuter. XII. 2. Uebrigens
muss bemerkt werden, dass Ptol. H. 4 (6). p. 115; 29 den Namen eines
lusitanischen Flusses MövBa schreibt.