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Phillips.
Sigarra 1 , nicht minder in Personennamen, wie Baesisceris 2 ,
Tannegisceris 3 , Tascasecerris 4 und will man weiter gehen,
so könnte man auch Namen wie Aeburrus? 5 und Rebur rus 6
und die Stamm- und Städtenamen Cigurri", Calagurris 8 ,
Lacurris 9 und Ocurri 10 hieherziehen; nicht minder hiess ein
Kloster zu Auch Cimorra oder Simorra 11 .
Hier tritt nun in der That eine grosse Uebereinstimmung
alter Namen mit solchen in dem heutigen Baskischon hervor,
welches eine besondere Liebhaberei für dergleichen Endungen
hat. So lautet z. B. die Ordinalzahl von zwei (bi): bigarren,
so wie auch Ableitungen auf —garri, —gorra, —korra
und — tarra sehr gewöhnlich sind 12 . Es mag ferner angeführt
werden, dass in einem Verzeichnisse von einhundert zweiundzwanzig
Ortsnamen des französischen Baskenlandes 13 folgende
sechzehn Vorkommen: Akhamarre, Bassusarri, Muguerre,
Bidarray, Donazaharre, Echealarre, Irrisarri, Lakharra,
Lakharri, Landibarre,Lekhumberri, Oraarr e,Ituparren,
Beigorry, mithin fast der siebente Theil, diesen lassen sich
noch beifügen: Ispurre, Iriberri, Ziburre 14 . Eine verhältnissmässig
geringere Ausbeute liefert in dieser Hinsicht das
spanische Baskenland; es gehören hieher folgende Beispiele
1 Ptol. II. 5 (6). p. 130; 1. Vergl. Petr. de'Marca, Marea Hisp. II. 8.
2 Hübner 1. c. n. 3231. p. 421.
3 Hübner 1. c. n. 3794. p. 510.
4 Hübner 1. e. n. 2067.
5 Hübner 1. c. n. 886. n. 2387.
6 Hübner 1. c. n. 448.
1 PI in. Hist. nat. Lib. III. cap. 4. Bei Ptol. II. 5 (6). p. 123; 6 lieissen
sie Tiyoo^o(. — Ein Gigurrus Calubrigensis findet sich bei Hübner. 1. c.
n. 2610.
8 Calagurris Nassica und Fibularensis. Vergl. Plin. 1. c. §. 24. Humboldt
a. a. O. S. 26.
3 Ptol. II. 5 (6). p. 128; 9.
10 Hübner 1. c. n. 1336 sq.
n Vergl. Notitia de servitio monasteriorum (bei Walter, Corp. jur. Germ.
Tom. II. p. 326).
12 Vergl. Lecluse, Grammaire basque. p. 34.
13 Lecluse a. a. O. p. 170.
14 Vergl. Bladd, Essai sur les origines des Basques. p. 52.