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Ziinmor m a n n.
theile ein, z. B. gleich die Aufzählung - der apriorischen Elemente
selbst, aber auch Anderweitiges, was vielmehr mit der
zweiten als mit der ersten der obigen Fragen zusammenhängt.
Diese zweite betrifft die Weise, wie Kant selbst zur Entdeckung
jenes apriorischen Zusatzes zum sinnlichen Grundstoff
unserer Erkenntniss, dessen ,Absonderung und Unterscheidung'
nach seinem eigenen oben angeführten Ausdruck ,lange Uebung
und Aufmerksamkeit' erfordert, gelangt und welche Bürgschaft
die A r t dieser Auffindung darzubieten' im Stande sei, dass
jenes apriorische Element unseres Erkennefis keine Fiction,
sondern Realität sei?
Ihre Bedeutung hat Kaufs obengenannter Geschichtschreiber,
Kuno Fischer, charakterisirt in seiner Rede über die zwei
Kanfschen Schulen in Jena (vergl. auch Gesch. d. n. Philos.
V. S. 12, und J. B. Meyer: Kaufs Psychologie, S. 1 u. ff.).
Als solche bezeichnet er die durch Reinhold, Fichte, Schelling
und Hegel vertretene' Identitätsphilosophie einer-, die durch
,Fries und die Seinen' (Mirbt, Apclt, Schleiden) eingeschlagene
psychologisch-anthropologische Richtung andererseits.
,Dio Frage,' sagt er dort, ,ob die Vernunftkritik metaphysisch
oder anthropologisch sein sollte, ist ein echtes, in der Entwickelungsgeschichte
der deutschen Philosophie seit Kant unvermeidliches
Problem.' Ueber den Sinn dieses Gegensatzes
spricht er sich aus im V. Band seiner Geschichte der neuern
Philosophie (S. 13). Hier bezeichnet er die Begründung der
ursprünglichen Gemüthskräfte, deren Inbegriff die ,reine Vernunft'
ausmacht, in der Natur der menschlichen Vernunft als
die Grundfrage, welche sich unmittelbar nach dem Abschluss
der Kanfschen Kritik erhebt und die Richtung der folgenden
Untersuchungen bestimmt. Sind dieselben Principien, ursprüngliche
Bedingungen, so fällt die Lösung jener Grundfrage
(und damit die Fortbildung der Kritik) in die Wissenschaft der
Principien, d. i. in die Metaphysik. Fassen wir dagegen die
menschliche Seite derselben in’s Auge, so dass dieselben die
,innere Natur' des Menschen ausmachen, so ist die Lösung derselben
nur durch die Erfahrungswissenschaft, durch die anthropologische
möglich, und ist es die empirische Psychologie,
welche allein im Stande scheint, die Kritik zu begründen. Im