Beiträge zur Geschichte dor Sprachgelehrsanikeifc hei den Arabern.
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auf eine grössere Zahl von Synonymen ausdehnte. Wir ersehen
zugleich, dass trotz der überraschenden Aehnlichkeit in der
Auffassung und Ausführung hier durchaus an keine Entlehnung
zu denken ist, wie dies häufig von Forschern beliebt
wird, die sich nicht daran gewöhnen wollen, dass in den entlegensten
Kreisen ohne die geringste Spur von Entlehnung
dasselbe in derselben Form wiederkehren kann.
9. Juden. Bl. 181 verso.
Besonders bemerkenswerth ist das nun folgende aus dem
Kämüs wiederkehrende Stück wegen der Merkwürdigkeit der
einen unter den sechs etymologischen Begründungen der Benennung
, ich meine: der vierten. Nach derselben verdanken
die Juden ihren Namen dem Umstande, dass sie während
des öffentlichen Vorlesens der Tora ihren Körper schütteln,
hin und her bewegen, um dadurch an das Erzittern des
Himmels und der Erde während der Gesetzgebung am Sinaiberge
zu erinnern. Wir haben von einer solchen Sitte wärend des
Töralesens in jüdischen Quellen wenig gefunden, wol aber
wissen wir von einer schüttelnden Bewegung des Körpers
während des Gebetes. 1
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1 Besonders zu vgl. ist hierüber das Buch Kusari II, 79 und die Abhandlung
Salomon Plessner’s in Eben thöbä (Die kostbare Perle) S. 76
bis 86, Zoha.r zu Numeri p. 402; Manasse b. Israel’s Nismath Chajfm III.
1 p. 97b f. Grätz, Monatsschrift 1871 (Aprilheft),