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hier wird die Position der diakritischen
Punkte mit der jeweiligen Stellung des Trinkenden und Schöpfenden
in Verbindung gebracht. 1 — Andererseits führte der
Islam mit seinen ceremoniellen Einrichtungen, seiner Ethik und
religiösen Pflichtenlehre, das religiöse und ethische Moment
auch in dieses Gebiet der Erkenntniss ein, und so konnten
besonders bei Moralisten und in paränetischen Schriften
Ausdrücke, welche im muhammedanischen Ritual gebräuchlich
sind, oder auch solche, welche im alltäglichen Leben Vorkommen,
eine etymologische Ausdeutung in moralisch religiösem
Sinne erfahren. Ein bekanntes Beispiel hiofür ist die Erklärung
des Wortes — Herz aus = wenden, drehen,
mit der Begründung, dass die dem Herzen entkeimenden
Neigungen und Leidenschaften den Menschen unschlüssig
hin und her wenden; 2 eine Erklärung der Wörter für: Gold
und Silber und ä-Ai) in diesem Sinne theilen wir in
den Excerpten aus Firüzabädf mit; 3 der Wein heisst nach dieser
Art arabischer Etymologie so, weil er den Geist umnebelt, nicht
weil das Verbum eine physische Erscheinung bezeichnet,
welche bei der Benennung des Weines zu allererst bei der
Hand sein konnte; die Wörter für Buch, Reise u. s. w. werden
ebenfalls aus Momenten erläutert, zu denen sich der Sprachgenius
durchaus nicht verirren konnte 4 u. s. w. Interessant ist
in dieser Richtung, wie der Kadi Nisäbüri, Verfasser des
ivXilj ljLxS”” das Wort m ihr ab (die für den Imam
1 Vgl. ähnliches bei Syrern, namentlich in Barhebraeus biblischer Exegese.
S. hierüber Ewald’s Abhandlung: Barhebreus über die syrischen Accente
in d. Zeitschr. f. K. d. Mgl. Bd. II S. 11.
2 S. z. B. Omar b. Suleiman’s Erfreuung der Geister, Leipzig, 1848 ed.
Krehl S. 21.
3 Cod. Ref. Nr. 260 Bl. 12. verso.
4 S. unten in den Mittheilungen aus FTrüzabädi die Etymologie der Derivate
der Wurzel