Beiträge zur Geschichte der Sprachgelehrsamheit hei den Arabern.
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Götzen dahin erklärt wird, 1 dass diesem Worte die Prohibitivpartikel
^ zu Grunde liege. 2
Der durch den Einfluss verschiedener unsemitischer Elemente
geförderte Mysticismus, in welchem die äussere, graphische,
Gestalt der unter höherem Einflüsse stehenden Buchstaben
eine nicht unbedeutende Rollo spielte 3 und in welchem die
Wörter nach verschiedenen, dem kabbalistischen Gematria und
Notarikon ähnlichen Proceduren zerlegt und behandelt wurden,
übte auch auf die etymologische Auffassung der Wörter seinen
Einfluss aus. Dieser Richtung^ verdankt die muhammedanische
Literatur Werke wie das Sebistän-i-chiäl 1 und Etymologien
wie etwa folgende in einem fälschlich dem Zamachsari
zugeschriebenen Buche befindliche. 5
1 Ich will noch anführen, dass der babylonische Talmud tract. Sabbäth
fol. 149 a (wenigstens nach Raschi’s Auffassung dieser, Stelle) B’b’bx mit
bbtl = das Innere eines Menschen, womit er denkt, zusammenstellt; gleichsam
= selbsterdachte Götter aaba> bbm aaaab njna a'tthy ans -i»x bx
B’bbn |wb a'b’bx
2 Rasclii zu Levit. XIX, 4: B'SllSn B,“l xba “laiba bx ptt>b B'b'bx .ElTlim
kommt von al, d. h. wie nichts sind sie geachtet/ Andererseits wird bx
aus der hier zu Grunde liegenden Bedeutung erklärt, wo es das Demonstrativpronomen
== übx ist. Als Beispiele mögen dienen: Genesis XIX, 8.
B’pm ibx an rmbx bxn B'ttBXb p"l (Midräs rabbä sect. 50) gleichsam:
,diesen göttlichen, mächtigen Männern 1 ; das. XXVI, 3, [BIX pJHlbl "jb 'B
pxn ■’b'X X"na mirp bx- nnixn ba nx (Midräs r. sect. 64) also: ,diese
mächtigen Länder 1 wie 'b'X in Ezecli. XVII, 13, Jömä f. 76 b über btXlj?
vgl. jedoch Bäbä bathrä f. S8 b .
3 Vgl. Ibn Ezras Buch Sachüt Anfang. Für die arabische Literatur
s. Hagi Chalfa II S. 50 ff. Artikel: P-L-htf. [vi* Vgl.
Chwolsohn Ssabier I S. 551. ^
4 Das Schlafgemach der Phantasie, von Fettähf aus Nlsäbür u. s. w
von Dr. Ethe; Leipzig 1868.
5 Cod. Ref. Nr. 357 Bl. 1—10 recto: JjJI
i-'i (fehlt im Verzeichnisse. Z. d. d. M. G.
Bd. VIII.) Ein Theil dieses untergeschobenen Tractates enthält einen
Auszug aus Tha'alibis Fikh-ul-lugat. Eine Verwechslung zwischen
und jLo kommt vor Hartri S. 418 Z. 10. Vgl. Commentar das. Z.
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