Über »las baskische Alphabet.
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— Es erübrigt in Betreif der Consonanten noch einige Regeln
hinzuzufügen. Gleichwie das Baskische kein Wort mit einem r
anfangen lässt, so gibt es mehrere Consonanten. welche niemals
ihre Stelle im Auslaut haben können. Es sind dies die Buchstaben b,
d, f, g und m. So wenig empfindlich im Ganzen die baskische
Sprache gegen einen Hiatus ist 4 »), ab und zu aber einen
euphonischen Consonanten einschaltet 5°), so vermeidet sie doch
gern eine Anhäufung von Consonanten durch Einschiebung eines
Vokales; z. B. lan (Arbeit) mit dem Suffix -tan (in) wird lanetan;
diesem Verfahren haben sich auch öfters die Fremdwörter fügen
müssen; z. B. Aprilis, bask. Apirill, porogatcea (probare) ”)•
Im Allgemeinen darf es als eine Regel angesehen werden, dass
in einer Sylbe nicht zwei Consonanten auf einander folgen. Ausnahmen
finden sich meistens in Fremdwörtern: agradarria (angenehm),
bruma (Nebel), debrua (diabolus) , froga (Probe), globa
(Gedicht), progatchua (profit). Dagegen entstehen durch Zusammenstossen
zweier Sylben hin und wieder aber auch durch Hinwegfallen
eines Vokals (z. B. abrea für aberea) Consonantengruppen. Als Beispiele
dafür mögen ausser den vorhin angeführten Fremdwörtern
noch folgende dienen:
Id: büdotsa (Lamm), ildoa (Furche), zaldia (Pferd).
lg: odolgia (Blutwurst).
Ik: allihia (Sitz), ibilkunza (Spaziergang).
Ip: alporchak (Quersack).
lt: ichiltasuna (Stillschweigen).
Iz: afalzea (zu Nacht essen), gilza (Schlüssel).
mp: sutumpa 52 ) (Kanone).
nah: urchaincha (Eichhörnchen).
49 ) Vgl. oben IV. A. 3. S. S. 23.
50 ) Z. ß. der Genitiv des Artikels lautete eigentlich aen, doch tritt hier ein euphonisches
r dazwischen.
5 *) Vgl. van Ey ss, a. a. 0. p. 7.
52 ) Dies Wort hat vermuthlich Larramendi gemacht (vgl. Chaho, a. a. 0. La gnerre
des alphabeis p. 11); es ist zusammengesetzt aus su „Feuer“ und tumpa, welches
Wort S a \ a berr i, Vocabulaire, in folgender Weise wiedergibt: „coup peu violent
mais faisant un certain bruit“.