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Sprache erhalten habe; trifft Letzteres nicht zu, so ist doch jedenfalls
die Entlehnung dieser Silte in der noch den Namen der Basken
tragenden Gascogne aus dem ßaskischen anzunehmen.
Was im Übrigen die Aussprache des r anbetrifft, so ist es
stets weich zwischen zweien Vokalen ss) z. B. in bataren (Gen. von
bat, ein), dagegen hart in allen andern Fällen. Tritt zu einem
auslautenden r der bestimmte Artikel hinzu, so wird jenes verdoppelt,
z. B. lur, Erde, lurra, die Erde, gar, Flamme, garra, die Flamme.
Dieses Doppelt ist hart auszusprechen. Ist es als ein von dem einfachen
harten r verschiedener Laut zu betrachten? [nchauspe und
Duvoisin nehmen dies an; je nachdem man dieser Ansicht ist oder
nicht, wird man sieben oder sechs liquide Consonanten zu unterscheiden
haben, nämlich l, V, m, n, n und r, beziehungsweise rr.
Die Sibilanten.
In den verschiedenen baskischen Alphabeten sind viele Sibilanten
verzeichnet, namentlich:
S, Sh, Ss, Ch, Tch, Q, Z, Ts, X, Tz, X,
Wenn man zuerst
S, Sh und Ss
ins Auge fasst, so kommt hier eine Äusserung Oi'henart’s in Betracht,
welcher von der Definitivform des S bemerkt, dass sie in der Aussprache
dem französischen z, beziehungsweise dem g gleichkomme”),
er bedient sich des kleinen runden s, um eben diese Deminutivform
und des langen /', um den gewöhnlichen Laut des lateinischen S auszudrücken.
Es hat aber überhaupt dieser Buchstabe im Baskischen
einen volleren Laut als im Französischen und wird, wie Inchauspe
hervorhebt, ohne Mitwirken der Zähne ausgesprochen ss); nur im
Souletinischen hat das S in einigen Worten, z. B. in Jesus einen
weicheren Ton. Für das Guipuzcoanische gibt van Eyss die Regel 38 );
S6 ) Chaho, a. a. 0. p. 12. — van Eyss, a. a. 0. p. 6
37 J 0 i h enart, a. a. 0. p. 4.
3s ) Inchauspe, a. a. 0. p. XI.
39 j van Eyss, a. a. 0. p. 5.