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Phillips
b.
Die Labialen.
Als in diese Kategorie gehörig erscheinen die Buchstaben:
P, Ph, B, F, Fh.
Über die Aussprache des
P
ist nichts Besonderes zu bemerken; auch über
Ph
ist bereits oben das Erforderliche mitgetheilt worden* 7 ), nur ist noch
hinzuzufügen, dass O'fhenart allein, aber hierin wohl irrthümlich
im Gegensätze zu allen übrigen Schriftstellern, dem ph die Aussprache
des f geben will iS ).
B
hat die Aussprache eines sanften v, und es dürfte kein entscheidender
Grund vorhanden sein, durch v das b zu ersetzen; es ist aber daher
auch inconsequent, wenn man in einzelnen aus dem Latein reeipirten
Wörtern das v beibehalten und z. B. virgina statt birgina schreiben
will 1 9 ). Wollte man sich in der Schreibweise durchaus an die oben
angegebene Aussprache des b accomodiren, so hätte man nach dem
Beispiele Humboldt’s, dem auch Pott folgt, „Vasken“ und „vaskisch“
zu schreiben.
F
ist eigentlich kein baskischer Buchstabe, sondern wird meistens und
eigentlich nur in Fremdwörtern gebraucht, wesshalb Pruner-Bey ihn
ganz beseitigen will 30 ); man thäte wenigstens wohl daran, das /'aus
den Wörtern baskischen Ursprunges, wenn noch möglich, zu verbannen.
Vermuthlich ist f hier an die Stelle eines, vielleicht aspirirten,
p getreten. Aber selbst bei den Fremdwörtern wird f öfters fortgeworfen;
man schreibt daherz. B. irina für farina, lama für flamma,
luria für flos. Bisweilen tritt /' auch an die Stelle des lateinischen v,
so ist z. B. ferdc das lateinische viridus. Öfters wechselt /' auch mit
b ab; z. B lautet das baskische Wort für „lachen“: farra und
17 ) S. oben S. 23.
• 8 ) 0 1 h e 11 a r t, a. a. 0. p. 5.
lU ) S. Clia ho, a. a. 0. p. 8,
30) s. oben S. 22.