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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 66. Band, (Jahrgang 1870)

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Phillips

q,  so  vielfach  es  auch  gebraucht  wird,  überflüssig  geworden  sein  s ).
Die  Aussprache  des  k  ist  ganz  mit  der  deutschen  übereinstimmend.
Van  Eyss,  der  sich  entschieden  für  die  Aufnahme  des  k  in  das  baskische
  Alphabet  mit  Beseitigung  des  c  und  q  ausgesprochen  hat,
trägt  nur  ein  Bedenken  dagegen 8 ).  Das  Baskische  nämlich  kennt
ausser  dem  rr  keine  Consonantenverdoppelung;  diese  würde  aber
auch  bei  dem  k  entstehen,  wenn  die  Postposition  kin  mit  einem
Worte  verbunden  wird,  welches  auf  -k  endet;  indessen  dies  Bedenken
dürfte  doch  irrelevant  sein  und  es  möchte  keine  Schwierigkeit  haben,
das  erstere  k  zu  eliminiren.

Kh.
Von  der  Aussprache  des  kh,  welches  sowohl  von  Lecluse,  als
auch  von  Darrigol,  Duvoisin  und  Inchauspe  als  auch  von  andern
Neuern  (jedoch  nicht  von  Chaho)  für  die  französisch-baskischen
Dialekte  anerkannt  wird,  gilt  dasselbe,  was  bereits  oben  in  Betreff
der  Aspiration  überhaupt  bemerkt  worden  ist 10 ).  Darrigol  macht  mit
Recht  darauf  aufmerksam,  dass  die  Aspiration  eines  Buchstabens
nicht  den  Zweck  habe,  aus  ihm  einen  andern  zu  machen,  sondern
der  aspirirte  Buchstabe  soll  trotz  der  Aspiration  in  seiner  ursprünglichen ­
  Natur  erkannt  werden  i  <);  daher  sei  das  aspirirte  k  nicht  auszusprechen, ­
  wie  das  deutsche  ch,  sondern  als  ein  k,  an  welches  sich
ein  Hauch  anschliesst,  wie  denn  auch  O'ihenart  für  diesen  Zweck  geradezu ­
  den  griechischen  Spiritus  asper  zur  Anwendung  gebracht  hat  12).
Indem  wir  dieser  Ansicht,  die  auch  Duvoisin  vertritt,  beistimmen,
glauben  wir  bemerken  zu  dürfen,  dass  man  vielleicht  in  so  fern  in
dem  baskischen  Alphabet  ein  Ersparniss  machen  könnte,  als  man
diese  eomponirten  Buchstaben,  wie  kh,  in  ihre  beiden  Bestandteile
auflöste.  Soll  aber  jeder  von  beiden  ausgesprochen  werden,  so  bedarf ­
  es  in  der  alphabetischen  Aufzählung  gar  nicht  eines  besonderen
Buchstabens  kh,  beziehungsweise  f'h,  pli  und  th  und  wie  O'ihenart

8 )  Chaho,  a.  a.  0.  p.  11.
y )  van  Eyss,  a.  a.  0.  p.  3.
,0 )  S.  oben  S.  23.
n )  S.  Schleicher,  Compelidium  der  vergleichenden  Grammatik.  S.  11.  (s.  oben
III.  Note  14.
,:i )  O'ihenart,  a.  a.  0.  p.  5.
            
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