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c.
Schon oben wurde darauf aufmerksam gemacht 1 ), dass dieser
Buchstabe, wenigstens nach der gegenwärtigen Beschaffenheit der
baskischen Sprache, gänzlich überflüssig sei, indem dieselbe zwei
andere Lautzeichen besitze, welche seine Stelle vertreten: vor a, o
und u: k, vor e und i: z. Offenbar ist die Aussprache des c gleich
z, vor e und i im Baskischen nicht ursprünglich , sondern
hängt vielmehr mit den Schicksalen der lateinischen Sprache
zusammen. Bekanntlich kam die ältere Aussprache des c, als der
Media, der Tenuis k im Lateinischen sehr nahe, und hat jene diese
fast ganz verdrängt 2 ). Die Vorfahren der Basken haben aber gewiss
eben so wenig, wie die Germanen, von den Römern Zaesar,
cnrzer, zella, zernsus und glozio aussprechen gehört, sondern
knesar, karker, kella, kerasus und glnkio. Wie die Germanen
daraus Kaiser, Kerker, Keller und Kirsche gemacht haben und wie
bei allen Völkern die Hühner nicht gloz, gloz geschrieen haben,
sondern in dem dies Geschrei bezeichnenden Worte der Naturlaut
durch glulc, gluk wiedergegeben wird, so werden auch wohl die Vaskonen
an jener Entartung der lateinischen Sprache keine Schuld
tragen. Erst seit dem siebenten Jahrhunderte nach Christus ist diese
bei den romanischen Völkern eingetreten s) und hat demgemäss von
daher auch ihren verderblichen Einfluss auf das Baskische geübt:
darum ist auch hier aus dem lateinischen coetum (spr. koelum):
zeru geworden. Es ist dies jedoch nicht allgemein durchgeführt,
denn pax, pacis ist pake oder bakliea, Vincentius: Vikenti geblieben
4 ).
Ch
ist in der heutigen baskischen Sprache gar kein Guttural, sondern
ein Sibilant; dieses, freilich eingebürgerte, Zeichen müsste eigentlich
völlig vertilgt werden, wenn überhaupt eine Consequenz in das
*1 S. oben S. 22.
3 ) Vgl. Corssen. Über Aussprache, Vokalismus und Betonung der lateinischen
Sprache. I. Bd. 2. Aull. S. 4S u. d'.
3 ) Vgl. Co rasen, a. a. 0. S. 277.
D Vgh Oihenart, Proverhes hastjnes. Pref. p. 6.