Beiträge zur älteren tirolischen Literatur. II.
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und ob ich mich denn vast darumb swend
und verleus die weil all meine zend.
wer legt mir denn ab den schaden mein ?
davon so wil ich mit gemache sein.
Gegen die Undankbarkeit, Unbarmherzigkeit und Habsucht der
Herren ist auch folgende Stelle gerichtet:
aber etlich herren sein so frat,
wenn man in lang gedienet hat,
das ist gen in als wol erchant,
als der da saichet an ain want.
6630 wan er denkt in seinem sinn
tag und nacht, wie er in pring
umb das sein, mit soleichem mort
macht er pald auf in ain wort,
das im wirt ain alefanz,
6635 und spricht, er wolt nicht an den tanz
heuer zue der vasnacht gan.
mit soleichem aufsatz hat man dann
den gueten armen man gelaicht,
oder man gicht, er hab gesaicht
6640 heuer gen der sunnen dar,
oder man gicht, er hab das iar
gepadet mer denn drei stunt,
damit das er umb das sein chumpt.
so haben die herren etleieh rät.
6645 die selben die sein eren grät,
wan si raten auf allefanz.
man vindt die rate selten ganz,
wie sol der guetes raten icht,
der da selber ist ze nicht?
2116 mich fehlt F. dan F. — 3117 und auch v. ff. verlur F. die weil] damit S. —
2118 wer] der ff. al> dan den F. ab denn d. S. — 2119 so fehlt FS. — 662G sind
F. send ff. — 6627 wann FS. — 6629 stiebet W G S Dr. an] in ff. — 6630 im
in s. ff Dr. — 6633 auf in] auch im F. ain fehlt W S. — 6634 alfanz FS —
6642 dann F. wenn ff. — 6643 damit] e. ff. ee. ff. kum ff. — 6644 etslich W ff.
so habent denn ettlich herren raut ff. — 6643 selben sein ff. graut ff. — 6646
wenn ff. sew F. alafanz W ff.