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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 66. Band, (Jahrgang 1870)

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Beiträge  zur  älteren  tirolischen  Literatur.  II.
der  selb  Symonides  ains  (ages  sas
1735  mit  seinem  frennt  Seopia  und  as
in  der  stat  Tramonia,
die  da  leit  in  dem  lant  Tesaiia.
do  chomen  zwen  iüngling  für  die  für
und  rueften  Symonides  her  für,
1740  das  er  snell  chäm  und  nicht  anders  tat,
wan  das  er  zue  der  porten  trat,
also  gieng  Symonides  nach  dem  wort
pald  und  reschlich  zue  der  port,
und  do  er  zue  der  porten  cham,
174S  do  vand  er  vor  dem  tor  niemand  stan.
do  wolt  er  zue  dem  haus  hin  wider,
do  viel  es  hinter  sein  dernider
und  slueg  alle,  die  darinn,  ze  tot.
also  cham  Symonides  von  der  not,
1750  als  das  Valerius  Maximus  sait,
das  in  nicht  schirmt,  denn  die  parmherzichait.
Was  seine  Bekanntschaft  mit  der  deutschen  Literatur  betrifft,
so  lässt  er  uns  darüber  völlig  im  Unklaren.  Wenn  er  sagt:
ich  han  gesuecht  in  Alexander,
was  der  hie  auf  erd  getan  hat  136,
so  könnte  der  Alexander  Ulrich's  von  Eschenbach  gemeint  sein,
welchen  H.  Sentlinger  in  die  Christherrecbronik  aufnahm,  welche
er  zweimal  (1394.  1399)  für  die  Vintler  abschrieb  i).

J )  Vintler  beginnt  die  Erzählung  von  Alexander  und  dem  Seeräuber:
Von  der  parmherzichait  list  man  also
in  dem  puech  Machabeo  168Ö.
Sentlinger  schreibt:
und  als  uns  sagt  an  ein  drum
über  Machabeorum.
das  buech,  das  also  ist  genant,
das  tuet  uns  von  erst  erkant
von  Alexander  Macedo  Bl.  167  B  3
und  flicht  Ulrich’s  Alexander  ein,  wo  Bl.  194  A  2  die  Geschichte  von  dem  Seeräuber
erzählt  wird.
            
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