Armeniaca III.
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mul£ulP[ I l-‘ü (tuchutkiun) = tovchutliiun „Schenkung, Überlieferung“.
Eine passende Parallele zu dieser Erscheinung bietet innerhalb
derselben Wurzel das Litauische. Dort lautet von da der Infinitiv
= dilti, das Präteritum dav-i-au. Von cluti kommt dov-anä
„Gabe“, ebenso gebildet wie darg-anä „Regenvvetter“ von dergti
„regnerisch sein, verunreinigen“, wie rdg-anä „Hexe“ von regeti
„sehen“.
j'[uj^ufu (joahan).
ijm^iuh (waliau) „Schild“ entspricht in seinem Anfangselemente
wah dem altbaktrischen -»Iodtk (veretlira) im Sinne von
„Schutz“. Das r in der Mitte ist ebenso ausgefallen wie in l£ll
(wctliagn) — altbaktr. (verethraghna) und in armen.
.[n^uj.Qu.ufnu^ (wr'amsapuh) = Pehlewi 'niDNIi> jNlNIi; wahan ist
mittelst des Determinativsuffixes -an aus wall weitergebildet (über
dieses Suffix vgl. Beiträge zur vergleichenden Sprachforschung von
Kuhn und Schleicher III, 483). Zur Wurzel var in der Bedeutung
umhüllen, bedecken“ gehört auch (wartiq'J „Kleidungsstück,
speciell Beinkleid“, welches ein altbaktrisches *imreti voraussetzt.
‘U>r (wem).
Dieses Wort finden wir auch im Pehlewi und zwar in der Inschrift
von Hadschiabad B, Zeile 6 wieder, wo zah wim durch
„diesen Fels“ übersetzt werden muss (vgl. Haug-Hoshangji, Pahlawi-Pazand
glossary, pag. 53). Die altbaktrische Form dazu lautet -"Sks"^
(vaema), Vendid. IV. 150, XIII. 102, XV. 18, wo das Wort nach
dem armenischen .[kW durch „Fels, Stein“ zu übersetzen ist,
nicht aber durch „Falle“ (Spiegel) oder „Schlinge“ (Justi).
Fremdworte im Armenischen und aus dem
Armenischen.
Zu den aus dem Aramäischen ins Armenische eingedrungenen
Fremdworten, welche ich in meinen Beiträgen zur Lautlehre der
armenischen Sprache II. erläutert habe, sind noch folgende zu
zählen: .