Müller
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Xo’i, (Cdn).
Dieses Wort, welches „Opfer, Opfergabe“ bedeutet, deckt sieb
nach Laut und Bedeutung vollkommen mit dem altindischen havatia,
oder, da loh ein «-Thema ist, genauer mit einer Form liavani. Auch
das Altbaktrische kennt das Wort zavana (als Glied eines Compositums).
Von loh bildet das Armenische das Denominativ-Verbum loh/r/_
(Zone!) „opfern“ und das Nomen lohfo (^onicli) „Opferer“.
tPuhimli (manukJ.
Das Wort Uiuhnu/j (manukj „Kind“ stellt für manukn, d. h.
manukan, wie sein Genitiv Jh/hlfuih (mankan) beweist. Der Nominativ
des Plural Jhjhtynuhjj (mankunq) steht für manukanq oder
vielleicht manukunq' mit Assimilation des an an die vorhergehende
Silbe. Zu iihihn,^ gehört j'whp (manr) „klein“, Genitiv ifuihnu
(manu). Dieses, ein «-Thema, ist aus manava entstanden, einer
Ableitung von mana-, derselben Form, welche dem lateinischen
minor = minier, dem gotischen tnins „weniger“, minniiu „jünger“,
dem altindischen manäk „wenig“ zu Grunde liegt. Darnach enthält
manukn drei Ableitungssuffixe, nämlich 1. -ava, 2. -ka und 3. ana.
iPZ/huj (mena).
So nahe es liegt, das armenische mL-hu, (mena), welches als
erstes Glied in Zusammensetzungen dem griechischen f/.ovo- entspricht,
mit diesem auch zu identificiren, wogegen weder von lautlicher,
noch von begrifflicher Seite irgend ein Hinderniss vorhanden
ist, so ist dennoch eine solche Identificirung, welche ich früher
seihst für richtig gehalten habe, mit der Entwicklung dieser Form
im Widerspruche. Das in mena- steckende Thema lautet nämlich
unabhängig mph (men), zeigt uns also, dass das e in mena- aus e
verkürzt ist, mithin, wenn wir mena- in die alten Lautverhältnisse
umzusetzen, dasselbe nicht mana- = griech. jxovo-, sondern »in«««