Armeniaca III.
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h[ir^UnL/ (erdnul).
Das Verbum bp,(un L (erdnul) „schwören“ sowie das ihm
parallele Nomen bpipm-iTu (erdumn) „Eid“ erklären sich aus dem
ossetischen apA, apT „Eid“, womit merkwürdigerweise altslavisch:
rotü, rota „Eid“ und rotiti se „schwören“ übereinstimmen.
bl_ (es).
Dieser Ausdruck für den Esel steht in der Reihe der indogermanischen
Ausdrücke für dasselbe Thier ziemlich isolirt da. Wäre
b — a (Ersatzdehnung), wie es Bopp in der dritten Person singul.
des Präsens (pbpb — baraiti) und im Ablativ singul. (ub [ . l /'u t ‘bb =
serman-at) annimmt, so Hesse sich 4^ an griech. övog == öavog, lat.
asinus, lit. asilas, slav. osilü, got. asilus anknüpfen. Da aber einerseits
Assimilation der Lautgruppe' sn zu s im Armenischen unerhört
ist, andererseits, wie aus dem Genitiv (isoh) hervorgeht, i als
Vokal der zu Grunde liegenden Wurzel feststeht, so ist eine solche
Vermittlung entschieden abzuweisen. Darnach kann armen. (es)
nur einem alteränischen aesa oder aesin entsprechen. Die Wurzel
ist is in der Bedeutung „begehren“ und der Esel wäre somit „der
Begehrliche, Geile“, wie semitischHart von , ton-Von
dem alten Ausdruck der arischen Sprachen für den Esel,
nämlich altbaktr. (kluira), neup. ^ (khar), altind. khant
findet sich im Armenischen eine deutliche Spur in [ u w)iujrjiuh
(kharazan) Peitsche, wörtlich Eselstachel, welches nach Analogie
von y lUL-uu^utb (gavnzau) Peitsche, wörtlich Ochsenstachel = altb.
(“»»ns (gavaz) einem altbaktrisehen (khardz) entsprechen
muss.
k n J u (h°J s ).
liyu ist vollkommen synonym mit l^n^ru (kopmn) Seite. Es
setzt ein altbaktrisches, nicht nachweisbares *kaoQa voraus, von der