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Goldbacher
doch der Kritiker auf die Überlieferung des F l zurückgehen. Wir
werden sehen, dass aus derselben durch Beseitigung dreier kleiner,
leicht begreiflicher Fehler die ursprüngliche Form sich wird herstellen
lassen. Die Leseart collectam und aestimandam zeigt uns
nämlich, dass für dominatione zu schreiben sei: dominationem, das
sein m durch das folgende multorum verloren hat; pecuniae ist durch
den vorhergehenden Genetiv corporis aus pecunia entstanden: bessern
wir endlich noch nach Massgabe des Gegensatzes sed cum decreto
communiden auf einem Missverständnisse von cum beruhenden Fehler
cum vecordia impotentiaque, so lautet es: vires enim non corporis
nec pecunia collectam dominationem multorum aestimandam putat,
cum vecordiae impotentiaeque, sed cum decreto communi virtutibus
omnibus ornati viri et onmes incolae fundati legibus obsequuntur.
Die Leseart der späteren Handschriften ist offenbar ein Emendationsversuch,
denn nachdem dominationem in dominatione corrumpirt war,
hatten collectam und aestimandam ihre Beziehung verloren und wurden
daher an vires angeschlossen, während dominatione in den Dativus
des Interesses überging. Ich habe mich an dieser Stelle länger aufgehalten,
als es vielleicht die Herstellung derselben zu erfordern
schien, weil sie besonders belehrend ist für das Verhältniss der Handschriften
zu einander und uns einen klaren Einblick gewährt, wie oft
von geringen Versehen der Stammhandschrift ausgehend durch unglückliche
Correcturen der Text allmählig immer mehr und mehr
zerrüttet wurde.
c. 25, p. 258 lesen wir, nachdem von der Ehe die Rede war.
über die Erziehung der Kinder: et qui de talibus nuptiis erunt orti,
studiis congruentibus imbuentur et optimis disciplinis communi praeceptorum
magisterio docebuntur non virile secus modo verum etiam
feminarum, quas vult Plato omnibus partibus, quae proprie virorum
putantur, coniungendas esse hellicis eis; quippeutriusquecum natura
una sit, eandem esse virtutem. eiusmodi civitatem nullis extrinsecus
latis legibus indigere; regiam quippe prudentiam (so wenigstens die
Codd. Voss. Vulc. Bd.; in den übrigen Handschriften regia quippe
prudentia; F x ist nicht ausdrücklich erwähnt) et eiusmodi institutis
ac moribus, quibus dictum est (?) fundata ceteras leges non requirat.
Für bellicis eis haben schlechtere Handschr. hellicis etiam, was gewiss
nur eine Correctur ist. Eis halte ich für nichts anderes als eineDittographie
der Silbe eis und möchte daher den Ausfall eines quoque