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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 65. Band, (Jahrgang 1870)

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P  f  i  z  in  a  i  e  r

steckte  die  Stelle  in  Brand.  Durch  drei  Monate  qualmte  der  Iiauch
ohne  Unterbrechung  <).
Aus  der  Wand  des  Gemaches  Sung-hiü's,  kaiserlichen  Vermerkers
  zu  den  Zeiten  des  früheren  Liang,  drang  Rauch  hervor.  Als
man  die  Stelle  aufgrub  und  nachsah,  war  ein  besonderer  Pfeiler  in
Brand  gerathen.  Hiü  sagte  zu  seinem  jüngeren  Bruder  Tsching:
Bei  dem  Pfeiler  als  Schriftzeichen  befindet  sich  zur  Rechten  des
Holzes  der  Vorgesetzte 3 ).  Das  Wort  Sung  enthält  Holz 3 ).  Das  Holz
ist  in  Brand  gerathen.  Das  Geschlecht  Sung  wird  zerstört,  jedoch
der  Vorgesetzte  bleibt  am  Leben.  Diess  ist  das  grösste  der  unheilvollen ­
  Ereignisse.  Man  sollte  daran  denken,  wie  es  abzuwehren  ist.
—  Später  liess  Tschang-hu  die  Genossen  Sung-hoen's  hinrichten  4).
Vierhundert  Weglängen  von  dem  Berge  der  gezählten  Bergspitzen
  befindet  sich  ein  Teich,  der  eintausend  Weglängen  im  Umfange ­
  hat.  Die  Farbe  desselben  verändert  sich  nach  den  vier  Jahreszeiten. ­
  In  ihm  findet  man  eine  göttliche  Schildkröte  mit  acht  Füssen
und  sechs  Augen.  Auf  dem  Rücken  trägt  sie  die  Abbildungen  der
sieben  Sterne,  der  Sonne,  des  Mondes  und  der  acht  Gegenden.  Ferner ­
  sind  daselbst  vier  Kerzen,  die  zu  Zeiten  über  glühenden  Steinen
hervorkommen.  Erblickt  man  sie  in  der  Höhe,  so  glänzen  sie  wie
Reihen  von  Sternen.  In  der  Dunkelheit  und  wenn  es  regnet,  ist  ihr
Glanz  noch  heller.  Diese  Steine  schwimmen  immer  an  dem  Rande
des  Wassers  in  einer  Ausdehnung  von  mehreren  hundert  Weglängen. ­
  Sie  sind  von  Farbe  stark  rothweiss.  Wenn  man  sie  brennt,  so
entsteht  Rauch  auf  einer  Strecke  von  mehreren  hundert  Weglängen
und  steigt  zu  dem  Himmel.  Er  bildet  dann  wohlriechende  Wolken.
Wenn  die  wohlriechenden  Wolken  ringsumher  befeuchten,  so  bilden
sie  wohlriechenden  Regen  5 ).
Wen,  Fürst  von  Tsin,  verbrannte  den  Wald,  um  Kiai-tui  aufzusuchen. ­
  Es  erschienen  weisse  Krähen,  die  den  Rauch  umkreisten  und

Mo  „Holz“  und

Tschü  „Vor-*)

  Die  Geschichte  der  drei  Thsin.
2 )  Das  Wort  Tschü  „Pfeiler“  ist  aus  ^
gesetzter“  zusammengesetzt.
3 )  ^  Sung,  hier  ein  Gesehlechtsname,  zeigt  unter  einem  Dache  das  Wort  7^
Mo  „Holz“.

Die  erweiterte  Geschichte  der  fünf  Grundstoffe  in  der  alten  und  gegenwärtigen

Zeit.

5 )  Das  Auflesen  des  Hinterlassenen  von  Wang-tse-nien,
            
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